Staffel 4 - Die Megabegriffe des christlichen Glaubens... Einfach erklärt!

Segen - Einfach erklärt
20.10.2020

Segen …einfach erklärt!

Wann wurdest du das letzte Mal gesegnet? In diesem Video mache ich etwas Außergewöhnliches: Ich werde dich segnen. Aber zuerst möchte ich dir erklären, was Segen genau ist.

 

Text zum Video: 

Wann wurdest du das letzte Mal gesegnet? 

Wir wohnen in der Schweiz in einem großen Holzchalet. Und wie das bei Holzchalets häufig der Fall ist, prangt da noch so ein schlauer Spruch oben darauf. Bei uns steht: „An Gottes Segen ist alles gelegen“. OK, ein bisschen Old School, aber dieser Spruch passt voll zu uns. 

Denn eins kann ich in unserem Leben wirklich bestätigen: Wir erleben Segen über Segen. Unsere ganze Familie ist kerngesund. Wir haben Frieden innerhalb unserer Familie, wir haben Frieden mit all unseren Nachbarn und das Allerwichtigste: Wir haben Frieden mit Gott. Wir stehen finanziell auf sicherem Boden. Wir sind glücklich und haben eine Arbeit, die unsere Berufung ist. Und weißt du, deswegen sind wir nicht stolz. Wir sind dafür unendlich dankbar. Wir wissen, dass dies ein unverdientes Geschenk Gottes ist. Und in jeder Gebetszeit, die wir miteinander haben, ist dies unser häufigstes Gebet: Danke lieber Gott für deinen überfließenden Segen! Wir wissen, dass dies nicht selbstverständlich ist.

Das Wort Segen hast du sicher schon oft gehört. Die Meisten verstehen unter Segen vielleicht einfach den Zustand, wenn es einem gut geht. Aber Segen ist ein spiritueller Begriff. Segen ist ein Geschenk von Gott an dich. Es ist seine Zuwendung, seine Gunst. Segen ist die Liebe Gottes, die wie frisches Wasser in dein Leben fließt.

Nun, ich weiß nicht, wo du im Moment in deinem Leben stehst. Vielleicht stehst du voll im Regen und du fühlst dich eher verflucht als gesegnet. Ich wünsche dir von Herzen, dass du Gottes mächtigen Segen und seine Kraft in deinem Leben erfahren darfst. Und deshalb möchte ich dir in diesem Text etwas Gutes tun und dich segnen.

Das Besondere am Segen ist nämlich folgendes: Obwohl der Segen immer von Gott kommt, kann er von Menschen an andere weitergegeben werden. Ein Segen ist nichts Magisches, kein Zauberspruch oder so. Nein, es ist eher so etwas wie ein Gebet. 

In der Bibel lesen wir, dass Christen die Menschen um sich herum großzügig segnen sollen. Freunde, Familienangehörige, aber auch Unbekannte auf der Straße und sogar unsere Feinde. Denk daran, wenn du das nächste Mal jemandem auf der Autobahn Arschloch zurufst. Ruf lieber: Ich wünsche dir eine unfallfreie Fahrt und viele Schutzengel.

Der bekannteste Segen, den wir aus der Bibel kennen, steht im 4. Moses. Hier sagt Gott gleich selbst, wie Aaron die Israeliten segnen soll:

Sag Aaron und seinen Söhnen, sie sollen die Israeliten mit diesen Worten segnen:

„Der HERR segne dich und behüte dich!

Der HERR blicke dich freundlich an und sei dir gnädig!

Der HERR wende sich dir in Liebe zu und gebe dir Frieden!“

Segen geschieht immer durch Worte, die man jemand anderem zuspricht. Worte haben Kraft in der sichtbaren sowie auch in der unsichtbaren Welt. Wenn ich dich nun segne, dann ist das eine Proklamation über deinem Leben, es ist auch ein Gebet für dich. Wenn du möchtest, kannst du deine Hände ausstrecken, oder falten oder einfach dein Herz bewusst für diesen Segen öffnen. Bereit?

 

 

Gott, der Herr, soll dich segnen und behüten. 

Dieser mächtige Gott sieht dich ganz persönlich. Er kennt jedes Haar auf deinem Kopf. Er kannte dich schon, als du noch nicht einmal geboren warst. Und er hatte damals schon gute Pläne mit dir. Dieser Gott soll dich segnen und dein Leben mit Gutem füllen. 

Gott soll dich behüten, wohin du auch gehst. Du sollst spüren, dass er dich begleitet und dich trägt, dort wo du nicht mehr weiterkommst. Gott soll das Licht sein, wenn du im Dunkeln tappst und seine Engel um dich stellen.

Gott, der Herr, blicke dich freundlich an und sei dir gnädig. 

Gott soll dich anschauen. Sein Licht, seine Wärme soll jetzt in dein Leben kommen. Du sollst ihn als freundlichen Gott erkennen. Als Gott, der eine Beziehung mit dir persönlich möchte. 

Du sollst Gottes Gnade in deinem Leben erfahren. Seine Vergebung. Deine Augen sollen geöffnet werden für das, was Jesus am Kreuz aus Gnade für dich getan hat. 

Und Gott, der Herr, wende sich dir in Liebe zu und gebe dir Frieden!

Wenn alle Menschen sich von dir abwenden, sollst du wissen, dass Gott sich dir in Liebe zuwendet. Seine Liebe soll jetzt für dich spürbar und erfahrbar werden. 

Und ich spreche dir Gottes Frieden, sein Shalom zu. Frieden mit deinen Nachbarn. Frieden mit deiner Familie. Frieden an deinem Arbeitsplatz. Aber ganz speziell spreche ich dir Frieden mit Gott zu. Was vielleicht lange verschüttet war, soll heute wiederhergestellt werden. Du sollst heute erleben dürfen, wie deine Liebesbeziehung zu Gott wiederhergestellt wird. 

Amen.

 

Ich bin wirklich fest davon überzeugt, dass es das Allerwichtigste in unserem Leben ist, Frieden mit Gott zu haben. Und Jesus Christus hat uns den Weg zu diesem Gott frei gemacht. Wenn du mehr über Jesus wissen möchtest, findest du auf meiner Webseite noch mehr Videos zum christlichen Glauben. Viel Spaß beim Stöbern!

PS: Es gibt übrigens auf YouTube ein bewegendes Lied zu diesem Segen, den ich dir zugesprochen habe. Gib auf YouTube einfach ein „Der Herr segne dich“.

 

Liebe - Einfach erklärt
06.10.2020

Liebe ...einfach erklärt!

Für die Hippies war ein Slogan ganz zentral: Make love, not war. Macht Liebe miteinander, anstatt einander zu bekämpfen. Auch in der Bibel sticht ein Wort aus all den anderen Wörtern hervor: Die Liebe. In diesem Video erzähle ich dir von der wahren Liebe. 

 

Text zum Video:

Für die Hippies war ein Slogan ganz zentral: Make love, not war. Macht Liebe miteinander, anstatt einander zu bekämpfen. Auch in der Bibel sticht ein Wort aus all den anderen Wörtern hervor: Die Liebe. 

Die Bibel erzählt uns viel über die wahre und reine Liebe. Zum Beispiel hier in diesem bekannten Kapitel im Korintherbrief. Nun, Liebe ist ja irgendwie ein abstrakter Begriff, eher ein Gefühl und schwer fassbar. Lass uns deshalb ein kleines Gedankenspiel machen, während wir den Text hier lesen. Stellen wir uns doch vor, Liebe wäre eine Person. Also zum Beispiel die Madeleine. Also wenn Liebe eine Person wäre, die Madeleine, dann würde über sie hier stehen: Madeleine ist geduldig im Abendverkehr. Sie verflucht den Autofahrer vor ihr nicht, sondern wünscht ihm Gutes. Madeleine reagiert freundlich und herzlich, wenn ihr Telefon im dümmsten Moment klingelt und die Frau vom Callcenter dran ist. Madeleine denkt nicht groß von sich selbst. Sie denkt groß von den Menschen um sie herum und ist an ihnen interessiert. Wenn sie mal so richtig sauer auf ihren Mann ist, dann wirft sie ihm nicht Gemeinheiten an den Kopf, die ihn verletzen. Überhaupt ist sie schnell dabei, den Menschen, die ihr Böses antun, zu vergeben. Wird sie auf der Straße von jemandem angeschnauzt, erträgt sie das, ohne zurückzuschnauzen. 

Ich habe kürzlich eine interessante Geschichte von der Rothschild Dynastie gelesen, eine der reichsten Familien der Welt im 19.Jahrhundert. Der Gründer dieser Familie, Mayer Rotschild, arbeitete als armer Junge im Hause eines Rabbis. Dieser Rabbi hatte 200 Goldmünzen als Aussteuer für seine kleine Tochter beiseitegelegt. 

Rothschild wurde erwachsen, heiratete selbst, gründete ein kleines Unternehmen, welches von Jahr zu Jahr besser lief. Dann kam die Zeit, in der die Tochter des Rabbis heiraten sollte. Als der Rabi die 200 Goldstücke nehmen wollte, stellte er entsetzt fest, dass sie nicht mehr da waren. Niemand konnte sich das erklären und so fiel der Verdacht auf den jungen Rothschild. Klar, woher nur hatte der wohl das Geld, um sein Unternehmen zu gründen? Der Rabbi besuchte Rothschild und obwohl er ihn schätzte und es ihm unangenehm war, stellte er ihm die Frage: „Weißt du, wo das Geld ist?“ Rothschild schwieg einige Minuten und antwortete dann: „Ich habe es gestohlen und werde es dir sofort zurückzahlen. Bitte vergib mir.“ Der Rabbi war erleichtert, vergab Rothschild gerne und die Hochzeit konnte stattfinden. Doch Rothschild ging dadurch mit seinem Geschäft Konkurs. Viele Jahre später kam ans Licht, dass in Wahrheit eine Magd das Geld gestohlen hatte. Sofort ging der Rabbi zu Rothschild. „Warum hast du dich als schuldig bekannt, obwohl du unschuldig warst?“ Rothschild antwortete: „Ich sah, wie sehr du und deine Tochter unter der Sache litten. Und da war ich bereit, dir das Geld zu geben, damit die Hochzeit stattfinden konnte. Doch ich wusste, du würdest dieses Opfer von mir nicht annehmen. So erklärte ich mich für schuldig, zahlte dir das Geld und du warst glücklich und froh.“

Wenn Liebe eine Person wäre, dann müssten wir sie vielleicht eher Rothschild taufen. Ich finde diese Geschichte erklärt wahre Liebe besonders gut. Liebe verschenkt sich selbst und will das Beste für sein Gegenüber. Solche Gedanken sprechen uns doch alle an, oder? 

Und doch sieht die Liebe in unserem eigenen Leben oft nicht so selbstlos aus. Eher wie der Slogan der Hippies: Make Love, not War. 

Wir haben eine Katze mit dem Namen Zwingli. Wenn Zwingli tagsüber an uns vorbeiläuft und wir ihn rufen, dann schaut er uns kurz an und geht dann ohne mit der Wimper zu zucken weiter. So groß ist seine Liebe zu uns. Wenn er hingegen etwas zu essen von uns möchte, dann überhäuft er uns mit seiner Liebe und streicht um unsere Beine. Und oft ist die Liebe, die wir in unserem Leben haben, doch eher so. Wir lieben unsere Nächsten, um etwas von ihnen zu bekommen. 

Und ja, wenn wir Menschen tatsächlich nur das Resultat von evolutionärer Auslese sind, also wenn immer der Stärkere überlebt und der Schwächere stirbt, dann macht diese Liebe mehr Sinn. Dann geht’s schlussendlich um mich. Doch wir sind ja keine evolutionären Zufallsprodukte. Es gibt eine reinere, echtere Liebe. Und von dieser Liebe erzählt uns die Bibel. 

Wenn Liebe eine Person wäre, dann… Nun, ich möchte dir ein Geheimnis verraten. Liebe ist eine Person. In der Bibel lesen wir, dass Gott die Liebe ist. Durch die ganze Bibel hindurch lesen wir, dass Gott den Schwachen und den Ausgegrenzten liebt. Gott kümmert sich um die Einsamen und um die Verletzten. Gott ist die Liebe. 

Dieser Gott hat uns Menschen geschaffen, um mit uns eine Liebesbeziehung zu haben. Und obwohl wir Menschen uns von Gott abgewendet haben, liebt er uns. Er liebt dich so sehr, dass er seinen Sohn Jesus Christus auf diese Welt schickte, um dich zu retten. 

Gott liebt dich, auch wenn du nichts von ihm wissen willst. Jesus hat seinen Jüngern gesagt, sie sollen ihre Feinde lieben, anstatt sie zu bekämpfen. Das ist das echte „Make Love, not war“. Nicht Liebe die dazu da ist, um deine Triebe zu befriedigen. Liebe, die sich verschenkt. 

Und Jesus tat genau das. Er nahm sein Kreuz auf sich und ging durch eine johlende, spuckende Menschenmenge. Er schaute all diese Leute an und er wusste: Für sie gehe ich ans Kreuz. Und er sah in dieser Menge auch dich. Und er wusste: Für dich gehe ich ans Kreuz. Er machte den ersten Schritt auf dich zu. Er möchte sich mit dir versöhnen. Und wenn du dieses Versöhnungsangebot annimmst, dann kommt dieser Gott in dein Leben und fängt an, in dir zu wohnen. Und weißt du was? Die Liebe dieses Gottes fängt dann an, durch all deine Poren hinauszudrücken. Und wenn du das zulässt, dann wirst du mehr und mehr fähig sein, deine Mitmenschen echt zu lieben. 

Ich möchte dich ermutigen, wenn du das noch nicht getan hast: Öffne noch heute dein Herz für Jesus. Unter folgendem Link erkläre ich dir, wie du das gleich jetzt tun kannst: www.gabriel-haesler.com/jesus-nachfolgen/. 

 

 

Sünde - Einfach erklärt
23.09.2020

Sünde ...einfach erklärt!

Es gibt eine Kraft, die uns Menschen wie magisch anzieht. Die uns jedoch schadet, wie nichts sonst auf dieser Welt. Die Bibel nennt diese Kraft Sünde. 

Lass mich dir im Video erklären, was es mit diesem Begriff auf sich hat.

 

Text zum Video:

Es gibt eine Kraft, die uns Menschen wie magisch anzieht. Die uns jedoch schadet, wie nichts sonst auf dieser Welt. Die Bibel nennt diese Kraft Sünde. 

Der Begriff Sünde ist zentral in der Bibel. An etwa 230 Stellen spricht die Bibel darüber. Doch was bedeutet Sünde eigentlich? Der Umweltsünder ist momentan in aller Munde. In einer Werbebroschüre für Hamburg heißt es: Wer Hamburg besucht, muss auf die Sündenmeile – damit ist die Reeperbahn gemeint. Doch lass mich dir erklären, was es mit diesem Begriff wirklich auf sich hat.

Jesus erzählt in der Bibel die Geschichte eines Mannes, der zwei Söhne hatte. Irgendwann sagte der jüngere Sohn zu seinem Vater: „Papa, ich will nichts mehr mit dir zu tun haben. Ich wünschte du wärst tot und ich bekäme endlich all deine Kohle und könnte fort von hier. Gib mir am besten mein Erbe schon jetzt, dann kann ich gehen.“ Der Vater ließ seinen Sohn traurig ziehen. Der junge Mann hingegen zog voller Freude hinaus in die große weite Welt. Was für ein Vollpfosten, oder?

Der Vater in dieser Geschichte steht bildhaft für unseren Gott. Gott wird in der Bibel häufig als liebender Vater beschrieben. Gott hat dich geschaffen und liebt dich. Er meint es gut mit dir! Nun, als Schöpfer der ganzen Welt hat Gott klar definiert, was gut und was schlecht ist. Er hat Ordnungen festgelegt. Was ist richtig und was ist falsch. So wie z.B. jedes Land Ordnungen hat, was man tun soll und was nicht. Das kennen wir noch bestens von der Zeit während der Corona-Krise. 

Doch nicht alle haben Freude an diesen Ordnungen. Das kennen wir auch von der Corona-Zeit. Die Bibel berichtet von diesem tragischen Ereignis, dass der erste Mensch, Adam, Gott misstraute. Adam sagte: „Ich weiß selbst was gut und was schlecht ist für mich. Ich mache meine eigenen Regeln.“ Adam lehnte sich gegen Gott auf und tat was böse war in den Augen Gottes. Nun genau das ist Sünde. Sünde ist die Auflehnung gegen Gottes Ordnungen. In der Bibel wird das eindrücklich beschrieben:

 

„Wer sündigt, lehnt sich damit gegen Gottes Ordnungen auf; Sünde ist ihrem Wesen nach Auflehnung gegen Gott.“

Die Bibel in 1. Johannes 3,4

 

Die einfache Definition von Sünde ist: Sünde ist jede Tat, jede Haltung und jeder Wesenszug, der Gottes Ordnungen nicht entspricht. Spannend, oder? Auch meine Haltung kann Sünde sein. Nicht nur meine Frau betrügen ist Sünde, sondern auch meinen Chef verachten oder der Nachbarin anzüglich hinterherschauen. 

Und wie der Sohn in der Geschichte sich gegen seinen Vater auflehnte, haben wir Menschen uns gegen Gott aufgelehnt. Wir haben ihn für irrelevant und für tot erklärt. Wir pfeifen auf seine Ordnungen und gehen unseren eigenen Weg. Ist es nicht so?

Dem Sohn in der Geschichte war das schnuppe. Er lebte in Saus und Braus und verprasste sein Geld bis er pleite war. Gerade in dieser Zeit brach eine große Wirtschaftskrise über das Land hinein. Viele Menschen hatten nichts mehr zu essen und auch der Sohn musste Hunger leiden. Er nahm einen üblen Job an, um wenigstens über die Runden zu kommen.

Und genau das ist nun die Folge der Sünde. Sünde führt dich in schlechte Umstände. Selbst wenn du nicht an Gott glaubst: Schau in diese Welt hinaus. Du siehst die Folge unserer Auflehnung gegen Gottes Ordnung. Politiker, die ohne rot zu werden, lügen und ihr Wort brechen. Eine Wirtschaft, in der die Gier regiert. Befreite Sexualität, die zu einem mit Pornografie gefluteten Internet und zu Menschenhandel führt. Zerstörte Beziehungen, wohin man schaut, weil es uns so schwer fällt, zu vergeben usw.

Doch die weitaus schlimmere Folge der Sünde ist, dass wir durch unsere Schuld von unserem himmlischen Vater getrennt sind. Das ist das weitaus größere Drama. Obwohl wir Menschen für den Himmel geschaffen wurden, gehen wir verloren. Die Himmelstüre ist uns verschlossen, weil wir gegen Gott schuldig wurden!

Dieser Sohn in unserer Geschichte kam an den Punkt, an dem er realisierte, dass er einen Fehler gemacht hat. Und er tat das einzig Richtige. Er erinnerte sich daran, wie gut er es bei seinem Vater hatte! Also entschied er sich, nach Hause zurück zu kehren. Sein Vater sah ihn von Weitem kommen. Mit Tränen in den Augen lief er ihm entgegen und umarmte ihn. Der Sohn sagte sofort: „Papa, ich habe großen Mist gebaut. Ich habe mich gegen dich und gegen Gott verschuldet. Ich habe es nicht mehr verdient, dein Sohn zu sein. Doch sein Vater wollte davon nichts hören. Er rief aus: „Deckt den Tisch und lasst uns ein großes Fest feiern. Denn mein Sohn war tot und ist wieder lebendig. Er war verloren und ist nun wiedergefunden.“

Die Entscheidung in dieser Geschichte fiel, als der Sohn seinen eigenen Zustand und seine Schuld erkannte und zu seinem Vater umkehrte. Wir Menschen sind oft zu stolz, um unsere eigene Schuld einzusehen. Doch das ist ein fataler Fehler. Denn in der Bibel steht, dass Gott die Hochmütigen von sich weist. Doch er wendet denen seine Liebe zu, die wissen, dass sie ihn brauchen.

Wie steht es mit dir? Erkennst du, dass du die Vergebung deines Vaters brauchst? Dass du dich gegen Gott und gegen deine Mitmenschen verschuldet hast? Wenn du das erkennst, dann kehre um zu Gott. Wie in dieser Geschichte wartet dein himmlischer Vater schon lange auf dich. Obwohl wir Menschen diejenigen waren, die uns durch unsere Sünde gegen Gott aufgelehnt haben, machte Gott den ersten Schritt auf uns zu. Er sandte seinen Sohn Jesus Christus auf diese Welt. Jesus starb am Kreuz für unsere Schuld und machte dadurch den Weg zu Gott frei. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, kannst du auf folgenden Link klicken: www.gabriel-haesler.com/jesus-nachfolgen. Dort erkläre ich dir, wie du noch heute ein Kind von Gott werden kannst.

 

 

Heiliger Geist - Einfach erklärt
08.09.2020

Heiliger Geist ...einfach erklärt!

„Das war bestimmt der Heilige Geist“, sagte mein Lehrer augenzwinkernd, wenn in der Schule jemand Mist gebaut hat. Der Schuldige konnte nicht gefunden werden. Der Heilige Geist war‘s. Aber weißt du, wer der Heilige Geist wirklich ist? Im obenstehenden Video möchte ich dir dazu eine einfache Erklärung geben.

 

Text zum Video:

„Das war bestimmt der Heilige Geist“, sagte mein Lehrer augenzwinkernd, wenn in der Schule jemand Mist gebaut hat. Der Schuldige konnte nicht gefunden werden. Der Heilige Geist war‘s. Aber weißt du, wer der Heilige Geist wirklich ist? Im folgenden Text möchte ich dir dazu eine einfache Erklärung geben.

Kürzlich spazierte ich mit meiner Frau durch die Stadt und plötzlich fährt ein 2-jähriges Mädchen auf einem Laufrad mutterseelenalleine an uns vorbei. Da wir selbst Eltern sind, spürten wir sofort, dass an diesem Bild etwas nicht stimmte. Zu einem kleinen Kind, das in der großen weiten Welt unterwegs ist, gehört eine Mutter oder ein Vater. 

Auch wir Menschen wurden nicht dazu geschaffen, alleine durch die Welt zu gehen. Wir Menschen sind geistliche Wesen. Wir wurden von Gott geschaffen, um mit ihm zusammen verbunden zu sein und mit ihm zu leben. 

Doch die Bibel berichtet, wie kurz nachdem Gott uns Menschen erschuf, ein großes Drama seinen Lauf nahm. Der Mensch verschuldete sich gegen Gott und diese Liebesbeziehung brach ab. Und seit diesem Tag sind wir Menschen ohne Gott unterwegs. Wie dieses kleine Mädchen auf dem Laufrad sind wir alleine in der großen weiten Welt. 

Dort, wo früher in unserem Leben Gott war, ist nun ein großes Loch. Noch immer spüren wir in unserem Herzen diese Sehnsucht nach Gott. Wir versuchen, diese Sehnsucht mit etwas Spiritualität zu füllen. Und doch spüren wir Gott nicht mehr. Er schweigt. Es ist, als wäre da eine Mauer zwischen uns.

Eigentlich wünschen wir uns noch immer, so zu leben, wie es Gott gefällt. Wir möchten unseren Mitmenschen Gutes tun, nicht so egoistisch sein und der Umwelt Sorge tragen. Und doch scheitern wir immer wieder kläglich an unseren eigenen Vorsätzen. Wir werfen unseren Liebsten Worte an den Kopf, die sie zutiefst verletzen. Wir sind untreu, selbstsüchtig, gierig und egoistisch. Wir verschulden uns täglich gegen Gott und Menschen, obwohl wir das eigentlich gar nicht wollen.

Und dieses Loch, wo Gott früher war, diese Sehnsucht versuchen wir mit anderen Dingen zu füllen und zu befriedigen. Wir kaufen uns teure Gadgets und Dinge, die wir nicht wirklich brauchen. Wir ertränken diese Leere nach Feierabend mit Alkohol und endlosen Netflix-Serien. Doch die Leere bleibt. Es ist als hättest du ein Loch. Und all diese Sachen, die du oben rein gießt, um dich zu befriedigen, laufen unten wieder raus.

Wie dieses Mädchen sind wir Menschen suchend und alleine in dieser großen und weiten Welt. 

Doch weißt du, bei diesem Mädchen ging es nicht lange, bis die Mutter angerannt kam. Auch du hast einen Gott im Himmel, der dich nie aus den Augen gelassen hat. Gott wünscht sich nichts mehr, als mit dir und in dir zu leben. Doch er ist ein heiliger Gott und kann unmöglich in diesen von Schuld beladenen Körper kommen. Aus diesem Grund kam Jesus Christus auf diese Welt und starb am Kreuz für deine und meine Schuld. Wenn du an Jesus glaubst, dann nimmt er all deine Schuld, all dein Versagen, all den Schmutz aus deinem Leben weg. Jesus macht dein Leben weiß wie Schnee. Er macht dich zu einem neuen Menschen. Und jetzt ist der Weg frei, dass Gott wieder in dich hineinkommen kann. 

Und hier kommt der Heilige Geist ins Spiel. Jesus sagte, bevor er zurück zu seinem Vater in den Himmel ging: „Ich lasse euch nie mehr alleine. Ich schicke euch den Heiligen Geist. Gottes Geist selbst wird auf euch kommen und in euch wohnen.“

An einer anderen Stelle in der Bibel lesen wir, dass unsere Körper nun sogar ein Tempel für Gott sind:

 

„Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und dass Gottes Geist in eurer Mitte wohnt?“

Die Bibel in 1.Korinther 3,16

 

Der Heilige Geist ist Gott, der in mir lebt. Der Vater ist im Himmel, er sitzt auf seinem Thron, steht in der Bibel. Jesus ist auch zurück in den Himmel gegangen und sitzt nun zur Rechten Gottes. Der Heilige Geist ist Gott auf dieser Erde. Und nicht nur auf dieser Erde. Er lebt in allen, die zu Gottes Kindern gehören. Wenn du ein Kind Gottes geworden bist und der Heilige Geist in dir wohnt, bist du endlich komplett. Du wirst lebendig und kannst anfangen, ein Leben in der Fülle zu leben.

Der Heilige Geist, das ist Gott, der in dir lebt. Er ist die Kraft, die dir hilft, so zu leben wie es Gott gefällt. Er ist der Friede, der dich auch nach Feierabend erfüllt, sodass du dir keinen Rausch mehr antrinken musst, um glücklich zu sein. Er ist derjenige, der dich durch dein Leben führt und dir hilft, gute Entscheidungen zu treffen. Er führt dich in deine Berufung hinein. Der Geist Gottes ist die Kraft, die Jesus vom Tode auferweckt hat. Und diese Kraft lebt nun in dir. Und plötzlich denkst du: wie konnte ich bloß ohne ihn leben?

Um es in einem Bild auszudrücken: Ohne dass Gott, der Heilige Geist in dir lebt, bist du wie ein Stromkabel, durch das kein Strom fließt. Eigentlich nutzlos – ohne dir zu nahe treten zu wollen. Der Strom ist Gottes Geist. Er ist zwar unsichtbar, aber wenn der Strom kommt, kommt Kraft in dein Leben. Dann geht das Licht an. Dann fängt der Motor an sich zu drehen.

Wenn du diese Kraft in deinem Leben erfahren möchtest, vertrau dein Leben, deine Zukunft Jesus an. Kehre um von deinem alten Weg. Lass dich taufen, werde zu einem Kind Gottes und folge Jesus nach. Unter folgendem Link erkläre ich dir, wie du dein Leben mit Gott noch heute in Ordnung bringen kannst: www.gabriel-haesler.com/jesus-nachfolgen

Freikirchen - Einfach erklärt
20.08.2020

Freikirchen ...einfach erklärt!

Wurdest du schon einmal von jemandem in eine Freikirche eingeladen? In diesem Video erkläre ich dir, was Freikirchen sind und gebe dir einige brisante Insider-Informationen – bleib dran!

 

Text zum Video:

Wurdest du schon einmal von jemandem in eine Freikirche eingeladen? In diesem Text erkläre ich dir, was Freikirchen sind und gebe dir einige brisante Insider-Informationen – bleib dran!

Freikirchen sind doch alles Sekten. Einmal drin, kommst du nie mehr raus. Zudem wollen die bloß dein Geld und als wäre das nicht genug: sie wollen auch noch deine Seele! Freikirchen kämpfen in der öffentlichen Wahrnehmung teilweise mit echt krassen Vorurteilen. Nun, wir wollen uns nicht von Vorurteilen leiten lassen. Wir wollen wissen, wie es wirklich ist!

Meine Familie und ich sind in unserem Dorf Mitglied in der evangelischen Volkskirche - oder Landeskirche, wie wir Schweizer sagen. Eine echt lebendige Gemeinde. Durch meine Arbeit habe ich jedoch viel mit Freikirchen zu tun. Ich war schon in unzähligen Freikirchen und gebe hier einen exklusiven Einblick, wie das bei denen so läuft.

Zuerst aber eine kurze Erklärung, was denn genau eine Freikirche ist. Einfach gesagt: Eine Freikirche ist eine evangelische Kirche, die aber, im Gegensatz zu einer Volkskirche, vom Staat unabhängig ist. Keine Kirchenglocken, keine Kirchensteuern, meistens keine politische Agenda, sondern eben frei. 

Nun mir geht’s echt nicht darum, die eine Kirchenform gegen die andere auszuspielen. Aber eigentlich, finde ich, passt das Freikirchen-Modell wirklich gut in unsere heutige Zeit: Unabhängig, wahrheitssuchend, dynamisch, frei.

Das erste was dir auffällt, wenn du in so eine Freikirche kommst: Gleich beim Eingang wirst du herzlich begrüßt und willkommen geheißen. Das ist nicht diese Form von Gottesdienst, wo die Menschen anonym reinsitzen, ihr spirituelles Erlebnis haben und dann anonym wieder nach Hause gehen. Das hat eher was von einem Familientreffen – man kennt sich und freut sich, einander zu sehen! 

Die Gottesdienste sind oft etwas unkonventionell, also nicht so Liturgie-mäßig, wie man das vielleicht von der Volkskirche kennt. Sie sind voller Leben und Kraft. Oft spielt nicht die Orgel, sondern eine Band. Beim Singen stehen viele auf. Und nicht selten siehst du jemanden, der dabei die Augen schließt und die Hände hebt. Die Leute sind sich einig: Sie singen nicht einfach Lieder. Durch das Singen treten sie in Kontakt mit Gott, beten ihn an und begegnen ihm ganz persönlich. 

Was mir besonders gefällt: Die Predigten sind meistens nicht langweilig. Sie sind vielleicht nicht immer politisch ganz korrekt, aber mit Salz gewürzt. Das, was in der Bibel steht, glauben sie wirklich! Die Bibel ist für sie nicht einfach eine Sammlung von schönen Anekdoten. Sie gehen davon aus, dass Gott durch die Bibel zu uns Menschen spricht. So kommt es dann auch immer mal wieder vor, dass der Prediger auf der Kanzel etwas sagt, dass mich trifft und vielleicht auch ärgert. Aber ich höre am Sonntag lieber eine Predigt mit biblischen Wahrheiten, als einfach schöne Worte und philosophische Weisheiten.

Irgendwann am Ende des Gottesdienstes gehen die Kollekten-Becher durch die Reihen und alle, die wollen, können etwas an die Unkosten beitragen. Im Gegensatz zu den Volkskirchen ziehen Freikirchen keine obligatorischen Kirchensteuern ein. Sie ermutigen die Christen zu einer freiwilligen Spende. Oft wird den Freikirchen vorgeworfen, sie würden ihre Mitglieder finanziell unter Druck setzen. Es mag sein, dass es solche Fälle gab oder gibt. Meine Beobachtung ist allerdings, dass es wohl in jeder Gemeinde Leute gibt, die wenig geben und Leute, die viel geben. Das wird nicht kontrolliert oder so. Und eins ist klar: wie in jedem Verein oder jeder Organisation fallen auch in einer Freikirche Unkosten an, die beglichen werden müssen.

Ist der Gottesdienst zu Ende, treffen sich die meisten Besucher im Foyer, um miteinander Kaffee zu trinken und eine gute Zeit miteinander zu haben. Was mir auffällt, ist die Herzlichkeit, mit der auch neue Leute in die Gemeinschaft aufgenommen werden. Das ist ja nicht selbstverständlich. Als wir vor einigen Jahren neu in unseren Ort gezogen sind, trat ich bewusst der Feuerwehr bei. Ich wollte ein Teil der Dorfgemeinschaft werden. Aber das war echt schwer als Außenstehender. Da war oft wie eine Mauer und die Leute waren einfach nicht daran interessiert, mich in ihrem Kreis willkommen zu heißen. Bei Freikirchen erlebe ich das erfrischend anders.

Und dann, nach dem Kaffee, geht’s durch die Türe wieder raus in diese Welt. Und das ist ganz wichtig. Es hat in jeder Freikirche eine Türe, um rauszugehen. Die Medien berichten manchmal von Aussteigern, die sagen: Da kommst du fast nicht mehr raus. Aber so erlebe ich das nicht. Es ist klar. Wenn jemand viele Jahre da war und dann raus geht, dann schmerzt das alle Beteiligten. Weil das ja eben Freundschaften sind. Eine Familie. Aber genauso, wie du jederzeit unangemeldet eine Freikirche besuchen kannst, kannst du auch jederzeit diese Kirche wieder verlassen.

Es gäbe jetzt noch vieles über diese Freikirchen zu berichten. Und es gibt ja auch weit mehr als nur den Gottesdienst. Mein Fazit an dieser Stelle ist: Ich bin so froh, dass es die Freikirchen gibt und ich bete, dass sich meine Volkskirche ein großes Stück von diesen Gemeinden abschneidet.

Wenn du selbst schon lange in keiner Kirche mehr warst, dann möchte ich dich ermutigen: Gib dieser Sache doch wieder einmal eine Chance. Vielleicht kennst du in deinem Umfeld jemanden, der eine lebendige Gemeinde besucht. Ansonsten kannst du auch im Internet nach einer guten Gemeinde suchen. Oft schließen sich lebendige Gemeinden, ob Frei- oder Volkskirche, unter lokalen evangelischen Allianzen zusammen. Gib also z.B. auf Google ein: Evangelische Allianz Hamburg und du findest bestimmt einige gute Vorschläge. 

 

 

 

 

Gnade - Einfach erklärt
12.08.2020

Gnade …einfach erklärt!

Glaubst du, man muss ein guter Mensch sein, um in den Himmel zu kommen? Wenn du das glaubst, dann bist du einem der größten Volksmythen über den christlichen Glauben aufgesessen. In diesem Video erkläre ich dir, was es wirklich braucht, um Gott zu gefallen.

 

Text zum Video: 

Glaubst du, man muss ein guter Mensch sein, um in den Himmel zu kommen? Wenn du das glaubst, dann bist du einem der größten Volksmythen über den christlichen Glauben aufgesessen. In diesem Text erkläre ich dir, was es wirklich braucht, um Gott zu gefallen.

Es gibt Mythen, die halten sich hartnäckig in unserer Gesellschaft, obwohl sie falsch sind. Zum Beispiel glauben wir, Stiere reagieren aggressiv auf Rot. In Wahrheit erkennen diese Tiere Rot nicht einmal, denn sie sind farbenblind. Oder wir sind uns sicher, dass Wespen und Bienen stechen, Hummeln jedoch nicht. Doch auch Hummeln können stechen. Sie tun es einfach viel seltener.

Oder eben wir glauben, um Gott zu gefallen und um in den Himmel zu kommen, müssen wir ein vorbildliches Leben führen. Am Schluss unseres Lebens würde Gott unsere guten gegen unsere schlechten Taten abwägen. Und wenn die Wage zu unseren Gunsten ausschlägt, springt die Himmelstüre auf. 

Gleich vorweg: In der Bibel lesen wir, dass wir nur durch Gottes Gnade gerettet werden können. Nirgends steht, dass unsere Leistung zählt. Die Vorstellung, nur ein guter Mensch kommt in den Himmel, ist stark geprägt von unserer Leistungsgesellschaft. Aus Gnade gibt es bei uns nichts. Wir müssen leisten, um in der Arbeitswelt erfolgreich zu sein, wir müssen gehorchen, um nicht mit dem Gesetzt in Konflikt zu geraten, wir müssen angepasst und herausgeputzt leben, um anderen Menschen zu gefallen etc.

Doch auf Gott und den Himmel lässt sich das nicht anwenden. Denn weißt du, wir Menschen haben uns so sehr gegen Gott verschuldet, dass sich das nicht mit einigen guten Taten wieder hinrichten lässt. Wenn wir vor Gott stehen, dann wird diese Waage so sehr zu unseren Ungunsten ausschlagen, dass die paar guten und selbstlosen Charaktereigenschaften von uns nicht ins Gewicht fallen werden. Du kannst also noch so fest versuchen, ein guter Mensch zu sein: es wird nicht reichen. So sagt es uns die Bibel. Was wir Menschen brauchen ist Rettung. Und genau das ist es, was uns Gott in seiner Gnade schenken möchte. Wir lesen in der Bibel im Epheserbrief eindrücklich, was diese Gnade genau bedeutet:

 

„Noch einmal: Durch ´Gottes` Gnade seid ihr gerettet, und zwar aufgrund des Glaubens. Ihr verdankt eure Rettung also nicht euch selbst; nein, sie ist Gottes Geschenk.
Sie gründet sich nicht auf ´menschliche` Leistungen, sodass niemand ´vor Gott` mit irgendetwas großtun kann.“ Die Bibel in Epheser 2,8-9

 

„Durch Gottes Gnade seid ihr gerettet.“ In unserer Welt ist Gnade ja immer etwas ungerechtes. Also wenn eines meiner Kinder Schokolade stiehlt, ich es dabei erwische und für einmal gnädigerweise auf die Bestrafung verzichte, weißt du was die anderen beiden Kids lauthals rufen? Das ist ungerecht! Uns hast du letztes Mal bestraft. Gnade ist in unserer Welt ungerecht, weil auf die Strafe verzichtet wird. Das wäre, als würde ein Richter bei einem überführten Bankräuber ein Auge zudrücken.

Doch von Gott wissen wir, dass er ein hundertprozentig gerechter Richter ist! Aus diesem Grund wird in unserem Fall nicht auf die Strafe verzichtet. Jesus Christus trägt unsere Strafe stellvertretend für uns. Gott ist wie der Richter, der die Strafe ausspricht und sie danach selbst trägt. Und da Gott uns das in keiner Weise schuldig war, ist es wie wir in diesem Text gelesen haben ein „Geschenk von Gott an uns“.

Das bedeutet, du kannst dich nicht retten durch deine Leistung. Gott liebt dich so sehr, dass er seinen Sohn Jesus Christus auf diese Welt schickte, damit du, wenn du an ihn glaubst, gerettet wirst. „Durch Gottes Gnade seid ihr gerettet, und zwar aufgrund des Glaubens.“

Wenn du das verstehst und anfängst, täglich in dieser Gnade zu leben, dann wirst du eine wunderbare Befreiung erleben! Gnade bedeutet, du genügst genau so, wie du bist. Es braucht nicht mehr. Es reicht. Du bist generalbegnadigt. 

Gnade bedeutet, du musst dich nicht mehr schuldig fühlen. Gott nimmt dir dein schlechtes Gewissen weg, egal wie groß deine Schuld ist. Ich habe vor einigen Jahren einen Mann mit dem Namen Besnik kennengelernt. Er war ein Kämpfer der kosovoalbanischen Befreiungsarmee. Als ich ihm erzählte, dass Jesus ihm alle Schuld vergeben könne, schaute er mich ungläubig an. Er fing an, mir von seinen Gräueltaten zu erzählen, die er in diesem Krieg verübt hat. Dass er heute nicht mehr schlafen kann und dass die Schuld wie eine Tonne auf seiner Schulter wiegt. Gemeinsam brachten wir auf unseren Knien seine Last zu Jesus. Besnik weinte und bat Gott um Vergebung. Und er wurde zu einem neuen Menschen. Jesus warf seine Last ins tiefste Meer und begnadigte ihn. Gnade bedeutet, du musst dich nicht mehr schuldig fühlen. Du genügst.

Ich möchte dich ermutigen, dieses Geschenk von Gott anzunehmen. Gleich jetzt und zwar das ganze Paket. Vielleicht hast du Jesus noch nie in dein Leben eingeladen, dann mach das gleich jetzt. Unter folgendem Link erkläre ich dir ganz einfach, wie du Jesus nachfolgen kannst: www.gabriel-haesler.com/jesus-nachfolgen. Vielleicht kennst du Jesus aber auch schon lange und heute hast du realisiert, dass du Gottes Gnade immer nur halb vertraut hast. Dann nimm dieses unverdiente Geschenk heute ganz in Anspruch. Fange an, in der Gnade zu leben.

 

Hölle - Einfach erklärt
28.07.2020

Hölle… einfach erklärt!

Gibt es neben dem Himmel auch eine Hölle? Und falls ja, besteht die Möglichkeit, dass auch ich irgendwann da hinkomme? In diesem Video erkläre ich dir, was die Bibel zu diesem brisanten Thema zu sagen hat.

 

Text zum Video: 

Gibt es neben dem Himmel auch eine Hölle? Und falls ja, besteht die Möglichkeit, dass auch ich irgendwann da hinkomme? 

Um es gleich vornweg zu nehmen: Ich glaube an die Existenz der Hölle. Ganz einfach, weil die Bibel sehr klar darüber berichtet. Doch bevor du jetzt gleich wieder wegklickst, lass mich dir erklären, was denn die Bibel darüber zu sagen hat. Ich sage das mit dem Wegklicken ganz bewusst, denn wenn es um dieses heiße Eisen geht, dann sind wir Menschen Meister der Selbsttäuschung. Sobald dieses Thema aufkommt, stecken wir den Kopf in den Sand. Wenn jemand Bekanntes stirbt, dann schreiben wir in den sozialen Medien: Rest in Peace. Ruhe in Frieden. Wir wünschen den Menschen, dass sie in Frieden ruhen, doch die Möglichkeit, dass sie nicht in Frieden ruhen, blenden wir aus. Wir wollen uns nicht damit beschäftigen, es ist uns unangenehm. 

Überhaupt weiß man doch seit dem Mittelalter, dass die Hölle sowieso nur ein Mittel ist, um Menschen Angst zu machen. Damit sie in die Kirche kommen und Ablass für ihre Seelen bezahlen. Doch lass uns das doch mal ganz rational anschauen. Angenommen, Jesus würde in der Bibel sehr eindringlich über die Hölle sprechen, dann wäre es doch fahrlässig, das zu ignorieren und nicht darüber nachzudenken.

Wir haben zuhause einen großen Swimmingpool. Und als unsere Kinder noch kleiner waren und nicht schwimmen konnten, war das echt gefährlich. Ich nahm damals meine drei Kinder beim Pool zusammen, zeigte ihnen eine tote Biene im Wasser und sagte eindringlich: Kinder, schaut, diese Biene konnte nicht schwimmen. Jetzt ist sie tot und wird nie mehr rumfliegen. Auch ihr könnt nicht schwimmen. Wenn ihr alleine in den Pool geht, werdet ihr sterben, wie diese Biene. Das haben sie verstanden. Ich habe das nicht gesagt, um ihnen Angst zu machen und sie zu bedrohen. Im Gegenteil, ich habe das gesagt, weil ich sie liebe. Um sie zu warnen und um sie zu schützen. Genau so eindringlich spricht Jesus in der Bibel über die Hölle. Das tut er aus Liebe, weil er dich warnen und schützen möchte. 

Lass mich dir also erzählen, was die Bibel über die Hölle sagt: 

Wie ich schon in meinem letzten Text über den Himmel erklärt habe, wird unser irdischer Körper früher oder später sterben. Unsere Seele wird aber weiterleben. Viele denken, danach kommt man entweder in den Himmel oder in die Hölle, was aber so nicht in der Bibel steht. 

Zuerst warten wir nämlich auf den Tag, an dem Jesus zum zweiten Mal auf diese Erde kommen und alle Menschen gemäß ihren Taten richten wird. Bis zu diesem Tag kommen die Toten in einen sogenannten Warteraum. Die Menschen, die ungläubig gestorben sind, kommen in diesem Warteraum an einen Ort, den die Bibel Hades nennt. Es ist ein Ort der Gottesferne und der Finsternis. Die Menschen, die durch den Glauben an Jesus zu Kinder Gottes wurden, die kommen in diesem Warteraum in den sogenannten dritten Himmel, also an den Ort, wo Gott jetzt ist. Es ist ein Ort der Freude und der Gottesnähe. Und irgendwann, das kann heute oder morgen oder erst in 1000 Jahren sein, kommt Jesus wieder. Die Bibel erzählt uns, dass an diesem Tag alle Toten leiblich auferstehen, die Gläubigen und die Ungläubigen. Alle müssen sich vor diesem letzten Gericht für ihr irdisches Leben verantworten. Dann wird Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde erschaffen. Die Menschen, die durch Jesus Christus zu Gottes Volk gehören, werden diese neue Erde für die Ewigkeit bevölkern. Das nennen wir Himmel. Die Menschen, welche die Vergebung von Jesus in ihrem irdischen Leben nicht für sich in Anspruch genommen haben, werden vor Gericht nicht bestehen. Ihre Bestrafung wird sein, dass sie in die Hölle kommen. Jesus nennt den Ort Gehenna, ein schrecklicher Ort, an dem es keinen Gott, keine Hoffnung und keinen Ausweg gibt. Gehenna ist ewig.

Nun magst du sagen, das ist ja furchtbar. Warum sollte ein Gott der Liebe sowas wie die Hölle zulassen? Nun es stimmt, es ist furchtbar. Und es stimmt, Gott ist die Liebe in Person. Doch genauso wie Jesus Gott als liebenden Vater beschreibt, beschreibt er ihn auch als verzehrendes Feuer. Gott ist liebevoll, aber auch absolut heilig und gerecht. 

Doch dass Gott gerecht ist, bedeutet nicht, dass Gott sich wünscht, dass die Menschen in die Hölle kommen. Ganz im Gegenteil. Gott möchte, dass alle Menschen gerettet werden, dass sie die Ewigkeit mit ihm zusammen verbringen. Wir lesen von dieser rettenden Liebe in der ganzen Bibel. Hier z.B. im Epheser Brief steht es schwarz auf weiß:

„Aber Gottes Barmherzigkeit ist groß. Wegen unserer Sünden waren wir in Gottes Augen tot. Doch er hat uns so sehr geliebt, dass er uns mit Christus neues Leben schenkte. Denkt immer daran: Alles verdankt ihr allein der Gnade Gottes. Durch den Glauben an Christus sind wir mit ihm auferstanden und haben einen Platz in Gottes neuer Welt.“

Die Bibel in Epheser 2,4-6

Gott hat uns so sehr geliebt, dass er uns mit Jesus Christus neues Leben schenkte. Durch den Glauben an Christus haben wir einen Platz in Gottes neuer Welt.

Himmel - Einfach erklärt
14.07.2020

Himmel ...einfach erklärt!

Wohin kommen wir, wenn wir sterben? In diesem Video erzähle ich dir was die Bibel über den Himmel zu sagen hat – du kannst gespannt sein.

 

Text zum Video:

Wohin kommen wir, wenn wir sterben? 

Jeder von uns musste wohl schon erleben, wie eine nahestehende Person plötzlich gestorben ist. Das ist oft wie eine Vollbremsung in unserem hektischen Alltag. Es sind Momente, in denen wir uns plötzlich mit dem Ewigen beschäftigen. Was ist mit unseren Liebsten passiert, als sie gestorben sind? Und was wäre, wenn ich sterben würde?

Nun, es gibt viele Mythen und auch Fehlvorstellungen über den Himmel oder das Leben nach dem Tod. Oft sind diese stark von der Filmindustrie geprägt. Engel mit Harfen, die auf Wolken sitzen oder so.

Nun kannst du von Hollywood vielleicht lernen, wie ein guter Film gemacht wird. Aber wenn es um Fragen geht, die unsere Ewigkeit betreffen, dann müssen wir uns in dem Buch schlau machen, in dem uns Gott alles erklärt: In der Bibel.

Als erstes musst du wissen, dass die Welt, auf der wir hier leben, noch nicht das Ziel unserer Reise ist. Es gibt eine Welt, eine Dimension, die uns jetzt noch verschlossen ist. Auf dieser Erde sind wir der Vergänglichkeit unterworfen. Wir werden jeden Tag müde und müssen schlafen. Wir sind anfällig auf Krankheiten, wir erreichen in unserem Leben, vielleicht mit 30 Jahren, einen Höhepunkt und müssen uns danach auf einen langsamen körperlichen Zerfall einstellen. 

Und ja, diese Erde ist schön. Ich liebe sie! Sie hat uns viel zu bieten, sie wurde ja auch von Gott geschaffen. Und tatsächlich drückt der Himmel auch immer wieder hier auf unserer Erde durch. Wir erkennen den Himmel im wunderschönen Sonnenuntergang, in der überschwänglichen Freude eines Kindes oder auch in den Momenten, in denen Menschen sich selbstlos und gütig zeigen.

Und doch ächzen wir Menschen und mit uns die ganze Schöpfung unter der Kraft der Sünde und des Zerfalls. 

Doch die gute Nachricht ist, dass Gott uns von dieser Vergänglichkeit befreien möchte. In der Bibel, im 2. Korintherbrief, lesen wir, dass Gott allen Menschen, die an Jesus glauben, etwas schenken möchte. Hier steht: 

 

«Das wissen wir: Unser irdischer Leib ist vergänglich; er gleicht einem Zelt, das eines Tages abgebrochen wird. Dann erhalten wir einen neuen Leib, eine Behausung, die nicht von Menschen errichtet ist. Gott hält sie im Himmel für uns bereit, und sie wird ewig bleiben.» Die Bibel in 2.Korinther 5,1

 

Auf uns wartet ein neuer Körper und ein neues Zuhause, eine neue Erde. Aus der Bibel wissen wir, dass wir nicht einfach als Seele oder als Geist auferstehen werden nach unserem Tod. Nein, Gott gibt uns einen neuen Körper. Und dieser Körper wird gut und schön sein. Er wird keinen Makel, keine Behinderung, keine Missbildung haben. Wir werden nicht mehr altern, werden keinen Hunger mehr haben, wir werden nicht mehr depressiv oder traurig sein. 

Und diesen Körper werden wir brauchen, denn wir werden nicht langweilig herumsitzen in der Ewigkeit. Gott schafft eine neue, oder wie manche sagen, erneuerte Erde. Sie wird die Vollendung dessen sein, was du jetzt schon von der Erde kennst. Es wird wunderschöne, verschneite Berge geben, weiße Sandstrände, grüne Wälder. Und wenn du mich auf dieser neuen Erde suchst, findest du mich mit dem Snowboard diese Tiefschneehänge runterfahren, du findest mich an den schönsten Stränden Hawaiis oder mit dem Motorrad in den Weiten der Wälder Alaskas – wenn es dann noch Länder mit diesen Bezeichnungen gibt.

Du fragst dich vielleicht, ob du deine Liebsten, die vor dir gegangen sind, da antreffen wirst? Werden wir uns wiedererkennen? Ja, wenn diese Menschen vor ihrem Tod Jesus in ihr Leben eingeladen haben, wenn sie durch Jesus mit Gott versöhnt waren, dann wirst du sie treffen. Und du wirst mit ihnen zusammen Gemeinschaft haben. Ich wiederhole mich gerne: Wir werden als leibliche Menschen auferstehen. Wir werden im Himmel Beziehungen haben mit anderen Menschen – nur dass da kein Streit, kein Hass und kein Neid mehr sein wird.

Doch weißt du, das Allerbeste wird sein, dass Gott mitten unter uns leben wird. Die Trennung zwischen Gott und Mensch wird es nicht mehr geben, weil der Grund für die Trennung, die Sünde, nicht mehr da ist. Die Bibel erzählt uns von einem großen Fest, das wir mit Jesus zusammen feiern werden. Ein Fest, zu dem alle Kinder Gottes aus allen Nationen eingeladen sind und gemeinsam werden wir Gott anbeten und mit ihm Tag und Nacht feiern. 

Für viele von uns ist unser irdisches Leben, unsere 70 Jahre, das große Ding, auf das wir all unsere Aufmerksamkeit setzen. Und dann am Schluss unseres Lebens kommt dann vielleicht noch etwas. Wer weiß. 

Doch weißt du, die Realität ist eine andere. Unser irdisches Leben ist extrem kurz. Und das was am Ende dieses irdischen Lebens kommt, DAS ist der Anfang des echten Lebens. 

Es ist für dich matchentscheidend, dass du dich jetzt, in diesem kurzen irdischen Leben mit deiner Ewigkeit auseinandersetzt. Du kannst bereits jetzt Bürger dieses Himmels werden, bereits jetzt mit Gott verbunden sein. 

Jesus Christus ist auf diese Erde gekommen, um uns Menschen in den Himmel, in das Reich Gottes zu retten. Er sagte von sich selbst: «Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Dunkelheit umherirren, sondern er hat das Licht, das ihn zum Leben führt.»

Folgst du Jesus nach? Hast du das Licht, das dich zum Leben führt? Vertrau doch noch heute dein Leben Jesus an. Unter folgendem Link erkläre ich dir ganz einfach, wie du noch heute ein Kind Gottes werden kannst: www.gabriel-haesler.com/jesus-nachfolgen

 

 

 

Dämonen - Einfach erklärt
30.06.2020

Dämonen  …einfach erklärt! 

Hast du in deinem Leben schon einmal Erfahrung mit Dämonen gemacht? In diesem Video erkläre ich dir, was Dämonen sind und wie sie auf dieser Welt und auch in deinem Leben wirken.

 

Text zum Video:

Hast du in deinem Leben schon einmal Erfahrung mit Dämonen gemacht? 

Auch wenn wir Menschen das meistens mit unserem bloßen Auge nicht wahrnehmen können: Es gibt eine unsichtbare Welt, eine Welt in der Übernatürliches und oft auch Unerklärliches passiert. 

Gerade Menschen, die sich auf okkulte Praktiken, wie z.B. Wahrsagerei oder eine Kontaktaufnahme mit Verstorbenen eingelassen haben, berichten, dass sie plötzlich von dunklen Schatten belästigt werden. Sie können beispielsweise nicht mehr schlafen, spüren, dass da jemand im Raum ist. 

Auch das Konsumieren von Drogen wie z.B. LSD oder psychodelische Pilze stößt eine nicht wiederverschließbare Türe in die Welt der Dämonen auf.

Ich kann mich erinnern, dass ich in meiner Jugend eines Abends allein solche psychodelischen Pilze aß. Daraufhin erlebte ich eine schreckliche Begegnung mit finsteren Mächten. Was in diesen Stunden abging, kann ich nur schwer in Worte fassen. Es war, als schrien tausend Stimmen auf mich ein. Als käme die Decke langsam auf mich runter und erdrückte mich. Als bedrängten mich finstere Kräfte von innen heraus. Ich wollte einfach nur noch, dass es aufhört. Doch ich konnte nicht aus meinem Körper fliehen. Finstere Kräfte lösten eine Sehnsucht in mir aus, einfach aus dem Fenster zu springen und all dem ein Ende zu bereiten. In diesem Moment erinnerte ich mich daran, dass meine Mutter im Nachbarsdorf an einem Abendgottesdienst war. Sie hatte mich wohl auch dazu eingeladen, doch mit Gott hatte ich damals nicht viel am Hut. Doch irgendetwas in mir drin wusste ganz tief: das ist meine einzige Hoffnung. Und so ging ich raus aus meiner Wohnung und sprach den nächstbesten Typen an, ob er mich ins Nachbarsdorf fahren würde. Und weißt du, heute bin ich sicher, dass dies ein Engel war, denn er sagte ja und fuhr mich ins Nachbarsdorf. Ich ging in dieses Kirchgemeindehaus, setzte mich in den Gottesdienst und langsam kam meine Seele zur Ruhe. Damals erlebte ich zum ersten Mal, wie zwei Kräfte in meinem Leben rangen. Eine helle und eine finstere Kraft.

Die Bibel erzählt uns viel über diese finsteren Kräfte in der unsichtbaren Welt. Manche Leute denken, der Teufel sei Gottes Gegenspieler, der Bösewicht auf der gleichen Stufe wie Gott. Und genauso, wie Gott seine Engel hat, habe der Teufel seine Dämonen. Aber das stimmt so nicht. Es gibt niemanden, der auch nur annähernd auf der Stufe von Gott ist. Der Teufel war, genauso wie die Dämonen, ein Engel, der von Gott selbst erschaffen wurde. Aus der Bibel wissen wir, dass Satan einer der höchsten Engel in Gottes Reich war. Doch er wollte mehr. Er wollte nicht mehr einfach ein dienender Geist sein. Er wollte auch angebetet werden. Und so rebellierte er gegen Gott und zog dabei noch viele weitere Engel in seinen Bann. Doch diese Sünde tolerierte Gott nicht und er verbannte den Teufel zusammen mit den anderen gefallenen Engeln aus dem Himmel. 

Und während nun die Engel Gottes den Menschen dienen, so versuchen die gefallenen Engel, die Dämonen, den Menschen zu schaden. Jesus selbst nennt Satan einen Menschenmörder, den Vater der Lüge, der gekommen ist, um uns Menschen zu zerstören und umzubringen. 

 

Satan und all die anderen Dämonen hassen uns Menschen. Sie können es nicht ertragen, dass Gott mit uns Menschen Gemeinschaft haben möchte. Und so versuchen sie mit ganzer Kraft, uns Menschen von Gott weg und unter den Einflussbereich des Teufels zu bringen. In der Bibel bringt es Johannes auf den Punkt. Da steht: 

 

„Wer sich aber gegen Gott auflehnt, gehört dem Teufel. Denn der Teufel hat sich von Anfang an gegen Gott aufgelehnt. Doch der Sohn Gottes ist gerade deswegen in die Welt gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören.“

 

Eine krasse Aussage. Entweder gehörst du zu Gott oder du gehörst zum Teufel. Du musst wissen, dass wenn du nicht unter dem Einflussbereich Gottes bist, dass du diesem Wirken der Dämonen schutzlos ausgeliefert bist. Vielleicht wirken die Dämonen bei dir nur sehr subtil und niederschwellig. Sie bringen dich vielleicht dazu, mehr über deine Karriere nachzudenken, als über Gott. Vielleicht spürst du die finsteren Kräfte aber auch ganz deutlich und sichtbar. Wenn dein Herz nicht mit Jesus gefüllt ist, dann kann es sehr gut sein, dass dein Herz von Dämonen besetzt ist. Und diese Dämonen bringen allen möglichen Dreck in dein Herz und in dein Leben: Krankheit, Depressionen, Fluch, Leid, Sinnlosigkeit. 

Doch wie wir es gelesen haben: Genau dafür ist Jesus auf diese Erde gekommen. Er ist gekommen, um die Werke des Teufels und der Dämonen zu zerstören. Als Jesus auf dieser Erde wirkte, war es erstaunlich, mit welcher Panik die Dämonen die Flucht vor ihm ergriffen. Wo Jesus hinkommt, breitet sich Licht aus. Er ist ja Gott und keiner ist annähernd auf seiner Stufe. Wenn Jesus in dein Herz kommt, dann fliehen die finsteren Mächte. Dann kommt Licht in dein Herz. Deine Sünden werden dir vergeben. Du wirst zu einem Kind Gottes, bedingungslos geliebt. Dann werden Bindungen und Ketten gesprengt. Dann kommt Heilung, Segen, Sinn, Reinheit, Licht in dein Leben.

Wie steht es mit dir? Gehörst du zu Gottes Familie? Hast du Jesus schon in dein Herz eingeladen? Unter folgendem Link erkläre ich dir ganz einfach, wie du noch heute ein Kind Gottes werden kannst: www.gabriel-haesler.com/jesus-nachfolgen/

Engel - Einfach erklärt
09.06.2020

Bist du schon einmal einem Engel begegnet? In diesem Video erzähle ich dir von diesen übernatürlichen Wesen. Was sie sind und was genau sie auf dieser Erde tun. 

 

Text zum Video: 

Hast du schon mal gedacht: War das jetzt ein Engel? 

Wenn ich auf der Straße Menschen frage, ob sie schon mal ein Erlebnis mit Engeln gemacht haben, dann ist die Antwort meistens ja. Die Unsichtbare Welt ist eine Realität und Engel spielen da ganz eine zentrale Rolle.

Meine Familie und ich wohnen momentan in einem kleinen, ländlichen Dorf. Gerade kürzlich stürzte die Frau unseres Dorfpfarrers mit ihrem Fahrrad und zog sich eine große Platzwunde an ihrem Kopf zu. Ein junger Mann aus unserem Dorf war zufällig in der Nähe und kam ihr zur Hilfe. Die beiden erzählten, wie plötzlich ein weiterer Mann neben ihnen stand, wie aus dem Nichts Verbandszeug hervornahm und der Frau Pfarrer einen professionellen Druckverband anbrachte. Er verabschiedete sich und weg war er. Dieser Mann wurde vorher und auch nachher nie mehr in unserem Dorf gesehen. Unsere Pfarrfrau und der junge Mann sind sich sicher: das war ein Engel.

Wie gesagt, glauben viele Menschen an die Existenz von Engeln und doch haben sich in unserer Gesellschaft auch einige falsche Vorstellungen über Engel festgesetzt. So glauben z.B. viele, dass alle Menschen nach ihrem Tod Engel werden, auf einer Wolke sitzen und Harfe spielen. Es gibt Menschen, die kommen mit ihrem Gebetsanliegen nicht zu Gott, sondern zu Engeln und beten zu ihnen. Und dann gibt es auch viele Leute, die Gott in ihrem Alltag die kalte Schulter zeigen, aber insgeheim denken, sie hätten einen ganz persönlichen Schutzengel, der auf sie aufpasst. 

Die Bibel erzählt uns, dass Engel geistliche Wesen sind. Sie wurden von Gott genauso wie auch wir Menschen geschaffen. Sie haben Ähnlichkeiten mit Menschen, doch sie sind keine Menschen. Engel haben keinen eigenen Willen, sie dienen Gott. Wir Menschen wurden als Kinder Gottes geschaffen, Engel nicht. Die Bibel sagt, dass wir Menschen zwar hier auf der Erde den Engeln leicht unterlegen sind, doch im Himmel werden wir über sie herrschen. Engel haben kein Geschlecht, sind also weder männlich noch weiblich. Sie haben keinen materiellen Körper und sind daher unsichtbar. Sie sind im Hintergrund oder eben in der unsichtbaren Welt aktiv. Außer dann, wenn ein Engel mit einer besonderen Handlung in unserer Welt auftritt. So wie z.B. in der Geschichte mit unserer Pfarrfrau.

Aus der Bibel wissen wir, dass Engel für drei konkrete Aufgaben geschaffen wurden. 

Die erste Aufgabe kennen wir wohl alle. Engel sind dazu beauftragt, den Menschen zu helfen, die zu Gottes Volk gehören. Sie sind dienende Geister. Die Bibel schreibt an vielen Stellen über Engel, aber diesen einen Text möchte ich hervorheben. Hier steht im Hebräerbrief in Kapitel 1:

 

«Alle Engel sind nur Wesen, die Gott dienen. Er sendet sie aus, damit sie allen helfen, denen er Rettung schenken will.»

Die Bibel in Hebräer 1,14

 

Durch die ganze Bibel hindurch treten Engel als Helfer auf und sie sind auch heute aktiv. Ich war kürzlich in einer deutschen Großstadt mit dem Mietwagen unterwegs. Nach vier Predigt-Einsätzen war ich ziemlich erschöpft und habe die Straßenbahn einfach übersehen. Das war so dieser Moment, wo du auf die Kreuzung fährst, hinüberschaust und die Bahn kommen siehst. Im letzten Moment drückte ich das Gas durch und die Bahn erwischte mich nur am Heck des Autos. Ich bin wirklich ganz sicher, dass dies Engel waren, die mein Gas durchgedrückt haben. 

Die zweite Aufgabe der Engel ist es, mit uns zusammen Gott anzubeten, ihm zuzujubeln und ihm Lieder zu singen. Wenn du also das nächste Mal einen Gottesdienst besuchst und ein Anbetungslied angestimmt wird, dann kannst du sicher sein, dass mit dir tausende Engel aufstehen und anfangen von ganzem Herzen Gott anzubeten. Ich sage dir, die Engel sind die größten Fans von Gott, die du dir nur vorstellen kannst. Vielleicht kennst du die Weihnachtsgeschichte, als die Engel den Hirten auf dem Feld verkünden: Heute ist der Retter der Menschheit geboren! Es ist der Messias, der Herr. Und dann heißt es, dass alle Engel in Jubel ausbrachen und Gott lobten dafür, dass er sich aufgemacht hat, die Menschen mit sich zu versöhnen.

Das bringt mich zur dritten Aufgabe der Engel. Sie sind Boten Gottes, die immer wieder mal zu Menschen kommen, um ihnen Botschaften von Gott zu übermitteln. Du kennst sicher den Engel Gabriel, der zu der Maria kam und ihr sagte, dass sie den Retter der Welt gebären solle. Als Kind sagten meine Eltern, wenn sie mich vorstellten immer: Das ist Gabriel, wie der Engel, nur mit einem B davor. 

Aber ganz ernsthaft: Engel bringen Botschaften Gottes. Und die wichtigste Botschaft, die sie haben, ist: Für dich ist der Retter der Menschheit auf die Erde gekommen. Es ist Jesus, der Messias, der Herr. Wie wir es oben gelesen haben: «Gott sendet seine Engel aus, damit sie allen helfen, denen er Rettung schenken will.» Gott will dir und mir Rettung schenken.

Wie steht es mit dir? Hast du dieses Rufen von Gott, dieses Versöhnungsangebot schon gehört? Hast du dein Herz für Jesus, deinen Erlöser schon geöffnet? Viele Menschen glauben an das Übernatürliche, an Engel und Dämonen, doch dieser Glaube wird sie nicht retten. Einzig und alleine der Glaube an Jesus, den Messias, kann dich retten. Vertraue dein Leben noch heute Jesus an. Unter folgendem Link erkläre ich dir ganz einfach, wie du noch heute ein Kind Gottes werden kannst: Jesus nachfolgen.

 

 

 

Specials

Pfingsten - Einfach erklärt
04.06.2020

Warum wir Pfingsten feiern und was das mit deinem Leben zu tun hat, das erkläre ich dir in diesem Video.

Christi Himmelfahrt - Einfach erklärt
19.05.2020

In diesem Video erkläre ich dir, was an Christi Himmelfahrt wirklich passierte. Und ich erzähle dir, warum dieser Tag eine unermessliche Bedeutung für die ganze Welt und besonders auch für dich hat.

Text zum Video: 

Hallo und herzlich willkommen bei Antworten aus der Bibel. In diesem Text erkläre ich dir, was an Christi Himmelfahrt, oder Auffahrt wie wir Schweizer sagen, wirklich passierte. Und ich erzähle dir, warum dieser Tag eine unermessliche Bedeutung für die ganze Welt und besonders auch für dich hat.

Feiertage sind super, denn man hat dann meistens frei. Doch eigentlich wurden ja diese Tage eingeführt, damit man dann über die zentralsten Ereignisse des christlichen Glaubens nachdenkt. So wie sich z.B. die Deutschen am Tag der deutschen Einheit daran erinnern, dass es nicht selbstverständlich ist, ein vereintes Deutschland zu sein. 

Christi Himmelfahrt ist so ein zentrales Ereignis im christlichen Glauben. Es ist der 4. Akt in diesem grossen Drama zur Erlösung der Welt. Im Ersten Akt hat Gott die Welt so sehr geliebt, dass er den Erlöser, Jesus Christus, auf die Welt schickte - das ist Weihnachten. Im zweiten und dritten Akt starb dieser Jesus am Kreuz für unsere Schuld und ist wieder auferstanden – das feiern wir an Ostern. Im 4. Akt ging Jesus zurück zu seinem Vater – das ist Christi Himmelfahrt. Im 5. Akt sendet er seinen Heiligen Geist – das ist Pfingsten. Und dann kommt das grosse Finale – an diesem Tag haben dann auch alle frei -   Jesus kommt wieder um die Erlösten zu ihm in den Himmel zu holen und um die ganze Welt zu richten.

Nun, was passierte also an Christi Himmelfahrt? In der Bibel lesen wir, dass Jesus nach seiner Auferstehung an Ostern nochmals 40 Tage lang mit seinen Jüngern zusammen war. Dann hat er alle zusammengetrommelt und hat ihnen gesagt, wie es nun weitergehen soll. Er sagte: Wartet auf den Heiligen Geist, der euch göttliche Kraft geben wird und dann geht in die ganze Welt und erzählt den Menschen, dass sie durch mich für den Himmel gerettet werden können.

Danach, so erzählt es uns die Bibel, wurde Jesus von einer Wolke verhüllt und ging zu seinem Vater in den Himmel – der verschwand vor den Blicken seiner Jünger. Die Jünger schauten gespannt und ziemlich verdattert wie Jesus in den Himmel auffuhr. War’s das jetzt? Da standen plötzlich zwei Engel neben ihnen und sagten: «Was schaut ihr so verwundert da hoch. Ihr wisst es doch, Jesus kommt wieder!» Das ist noch nicht alles – es ist noch nicht vorbei.

Tatsächlich hatte Jesus schon früher mit den Jüngern darüber gesprochen, dass er zurück zu seinem Vater in den Himmel gehen würde. Aber er sagte ihnen auch, dass er dann nochmals zurückkommt. Ich les euch hier mal einen spannenden Abschnitt aus dem Johannes Evangelium vor. Hier sagte Jesus seinen Jüngern:

»Seid nicht bestürzt und habt keine Angst!«, ermutigte Jesus seine Jünger. »Glaubt an Gott und glaubt an mich! Denn im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Sonst hätte ich euch nicht gesagt: Ich gehe hin, um dort alles für euch vorzubereiten. Und wenn alles bereit ist, werde ich zurückkommen, um euch zu mir zu holen. Dann werdet auch ihr dort sein, wo ich bin. Den Weg dorthin kennt ihr ja.« »Nein, Herr«, widersprach ihm Thomas, »wir wissen nicht einmal, wohin du gehst! Wie sollen wir dann den Weg dorthin finden?« Jesus antwortete: »Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen. Johannes 14,1-6

Jesus hat mit seinem Tod und mit seiner Auferstehung den Weg zu Gott für alle Menschen frei gemacht. Doch nun ist die Geschichte noch nicht fertig. Jesus sagt seinen Jüngern nicht: «Mission Complete - Mission erfüllt» und verabschiedet sich. Er sagt eher sowas wie: «Ich komme wieder!» Dieses «Ich komme wieder» ist zum einen ein Mut machen für seine Jünger: Habt keine Angst. Ich geh nicht für immer. Ich geh zu meinem Vater und bereite euch eine Wohnung vor. Und dann komme ich wieder und hole euch zu mir. 

Dieses «Ich komme wieder» ist aber auch eine Warnung an alle, die sich nicht zu den Jüngern von Jesus zählen. Denn Jesus wird wiederkommen – so sagen es viele Prophezeiungen im Alten Testament. So sagt es Jesus an verschiedenen Stellen in der Bibel. Und so sagten es auch die Engel, die plötzlich neben den Jüngern standen.

Doch wenn Jesus wieder kommt, dann nicht als süsses Kind in der Krippe sondern als krasser König, für alle sichtbar, als Richter der Welt. Alle Menschen müssen sich dann vor ihm für ihr Leben rechtfertigen. Bist du dafür bereit?

Christi Himmelfahrt erinnert uns daran, uns bereit zu machen. An diesem Tag als Jesus zurück zu seinem Vater in den Himmel ging ist auf unserer Erde etwas von globaler Wichtigkeit passiert. Ein Countdown wurde ausgelöst. Im Himmel steht eine grosse Uhr, die Rückwärts läuft. Nur der Vater weiss den Stand dieser Uhr. Nur er weiss, wann sie auf Null sein wird. Doch Christi Himmelfahrt soll uns daran erinnern, uns bereit zu machen für diesen Tag.

Bist du bereit? Hast du eine Wohnung im Himmel? Gehörst du zu denen, die zusammen mit Jesus hoch zum Vater im Himmel gehen werden? In diesem Bibeltext haben wir es gelesen – einer seiner Jünger fragt: Aber wie finden wir diesen Weg zu dir. Und Jesus antwortete: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Ohne mich kann niemand zum Vater kommen. Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Vertrau doch noch heute dein Leben diesem Jesus an. Bring dein Leben mit Gott in Ordnung. 

Und dann schau diesem Tag, an welchem Jesus uns heimholt, mit grosser Freude entgegen.

Auf meiner Webseite www.gabriel-haesler.com findest du einen Menüpunkt mit dem Namen: Jesus nachfolgen. Dort kannst du in aller Ruhe nachlesen, wie man ein Kind Gottes werden kann. Mach das heute noch fest.

Das wars für heute von Antworten auf der Bibel – ich danke allen, die dieses Video teilen, für diese Arbeit beten und durch ihre Spenden mithelfen, dass weitere solche Videos produziert und verbreitet werden können – auf meiner Webseite findest du die Infos dazu.

Wir sehen uns beim nächsten Mal – bis dann – bye.

Warum Krisen und Katastrophen zunehmen
18.05.2020

Ist dir aufgefallen, dass große Krisen immer in kürzer werdenden Abständen über unsere Welt hineinbrechen? Ich meine jetzt nicht nur Klimakatastrophen, sondern auch wirtschaftliche und politische Erschütterungen, Flüchtlingsströme oder eben Pandemien. Ein Unglück jagt das nächste. Unsere Welt pfeift wie ein Dampfkochtopf kurz vor der Explosion

In diesem Video erkläre ich dir den Grund dafür. Und ich zeige dir, was in der Zukunft auf dich und mich zukommt!

Text zum Video:

Es ist schon krass! Momentan gibt es eigentlich nur ein Thema: Corona. In der Zeitung, in den Gesprächen, in den eigenen Gedanken. Was für eine nie dagewesene Katastrophe! Doch wenn wir in unserem Leben nur ein bisschen rauszoomen, merken wir: Das ist ja erst seit kurzem wirklich ein Thema in unserer Welt. 

Gerade eben wüteten doch noch die krassen Waldbrände in Australien und Brasilien. Gerade erst wurde der Klimanotstand ausgerufen. Erst kürzlich die historische Flüchtlingskrise. Der Brexit. Der Krieg in Syrien. Der Vulkanausbruch, bei dem so viele Touristen starben. Da war die Weltfinanzkrise, der Handelskrieg gegen die Chinesen, der Tsunami und das Erdbeben in Pakistan, bei dem hunderttausende starben, usw. 

Ein Superlativ jagt in den Medien das nächste. „Das war der heißeste Sommer seit Messbeginn.“ „Das war der kälteste Winter.“ „Das waren die verheerendsten Orkane in der Geschichte der Menschheit.“ 

Und hochinteressant ist: die Katastrophen kommen in immer kürzeren Abständen. In den letzten 20 Jahren kosteten diese Katastrophen 2900 Milliarden Dollar. Das ist mehr als doppelt so viel wie die 20 Jahre zuvor. Was nun die Corona-Krise kosten wird, wird wieder alles Bisherige in den Schatten stellen. Die Takt-Rate der Katastrophen nimmt rapide zu.

Kürzlich saßen meine Frau und ich im Garten und genossen das schöne Wetter. Kurz nachdem wir es uns bequem gemacht hatten, hörten wir ein leises Piepsen. Nicht penetrant, aber es wiederholte sich immer wieder. „Woher kommt das“, fragten wir uns. Feuermelder? Nein, zu leise. Muss wohl von den Nachbarn kommen. Ein Wecker? Hm, seltsam. Irgendwann gewöhnten wir uns daran und vertieften uns in unsere Bücher. Etwa eine Stunde später trieb mich der innere Drang nach Süßigkeiten in die Küche. Und plötzlich fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Es war der Kühlschrank, der uns eine Stunde lang mit sperrangelweit offener Türe auf sein Dilemma aufmerksam machen wollte.

Nun diese Erschütterungen, die unsere Erde in immer kürzeren Abständen treffen, machen zwar etwas dominanter auf sich aufmerksam. Aber genau wie unser Kühlschrank, wollen uns diese Erschütterungen auf etwas ganz Wichtiges hinweisen.

Es gibt ein Buch, das uns aufzeigt, was diese Erschütterungen uns sagen wollen: Die Bibel. Sie ist voll von Prophezeiungen, was die Zukunft für unsere Erde und auch für uns Menschen bereithält. Eine dieser Prophezeiungen erfüllt sich in diesen Tagen und Jahren direkt vor unseren Augen.

Wir lesen in Lukas 21, wie Jesus seinen Jüngern eindringlich sagt, dass diese Welt einmal vergehen wird. Die Jünger bestürmten ihn: „Wann wird das geschehen, was werden die Zeichen sein, dass dies bald geschieht?“ 

Dann lesen wir, wie er ihnen sagt:

„Ihr werdet von Kriegen und Unruhen hören. Aber lasst euch dadurch nicht erschrecken! Das alles muss geschehen, aber das Ende kommt noch nicht sofort danach.“ Dann sagte er zu ihnen: „Ein Volk wird gegen das andere kämpfen und ein Königreich das andere angreifen. Es wird schwere Erdbeben geben und in vielen Teilen der Welt Hungersnöte und Seuchen. Schreckliche Dinge werden geschehen, und am Himmel werden gewaltige Erscheinungen zu sehen sein.“

Er erzählt dann noch viel davon, dass die Liebe auf unserem Planeten abnehmen wird und auch dass die Christen immer stärker verfolgt und gehasst werden. Alles Sachen, wo wir offensichtlich mittendrin stehen! Dann gibt es für uns noch einen Blick in die nahe Zukunft:

„Zu dieser Zeit werden an Sonne, Mond und Sternen seltsame Erscheinungen zu sehen sein. Die Völker der Erde fürchten sich und wissen nicht mehr weiter, weil das Meer tobt und Sturmfluten über sie hereinbrechen. Die Menschen sind voll lähmender Angst und Ungewissheit darüber, was mit der Welt noch passieren wird; denn sogar die Kräfte des Weltalls werden durcheinandergeraten. Und dann werden alle sehen, wie der Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommt. Deshalb: Wenn sich dies alles zu erfüllen beginnt, dann seid zuversichtlich – mit festem Blick und erhobenem Haupt! Denn eure Rettung steht kurz bevor.“

Du musst wissen, dass Gott nicht einfach die Welt geschaffen hat und sie nun sich selbst überlässt. Gott hat alles unter Kontrolle. Er ist derjenige, der die Geschichte der Welt lenkt. Es gibt für den Lauf dieser Erde einen Plan -  ein Drehbuch, wenn du so willst. Und wir stehen mitten in den letzten Tagen dieses Planes, im letzten Akt dieses Drehbuches. Mir fehlt an dieser Stelle der Platz, um ausführlich über diesen großen Masterplan Gottes für diese Welt zu sprechen. Aber ganz kurz zusammengefasst sieht der Plan so aus:

Gott hat uns Menschen geschaffen, um eine Beziehung mit uns zu haben. Wir Menschen haben uns jedoch von Gott abgewendet und diese Beziehung abgebrochen. Doch Gott gab uns nicht auf. Er schickte seinen Sohn Jesus auf diese Erde – das ist Weihnachten. Jesus starb für die Schuld von uns Menschen. Jeder, der an ihn glaubt, wird ein Kind Gottes. Das ist Ostern! Und dann ist Jesus zurück in den Himmel gegangen – das ist Christi Himmelfahrt.

Und seit diesem Tag, an dem Jesus zurück in den Himmel ging, läuft im Himmel ein Countdown. In der Bibel lesen wir nämlich, dass Jesus nochmals zurück auf diese Welt kommen wird. Dann allerdings nicht als Kind in der Krippe, sondern als Richter der Welt. Das ist auch das, was wir im Bibeltext soeben gelesen haben: 

„Und dann werden alle sehen, wie der Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommt.“

Alle Menschen werden sich dann vor dem Richterstuhl Gottes für ihr Leben verantworten müssen. Diejenigen, die zu Jesus gehören werden gerettet, und alle anderen – so sagt es die Bibel – werden verurteilt. Dies ist dann das Ende der Erde, wie wir sie heute kennen. Gott wird sie wie einen alten Mantel zusammenfalten. Und dies ist der Anfang der neuen Welt: der Himmel, auf den wir uns alle so sehr freuen. 
Das ist, sehr vereinfacht gesagt, das große Drehbuch unserer Erde.

Was haben nun diese Krisen und Erschütterungen damit zu tun? Sie sind Alarmglocken Gottes. Sie zeigen uns, dass wir uns dem Ende dieses Zeitalters nähern.

Die radikale Wahrheit ist nämlich: Gott liebt dich, auch wenn du ihn ignorierst. Nichts wünscht er sich mehr, als sich mit dir zu versöhnen und die Ewigkeit mit dir im Himmel zu verbringen. Das ist auch der Grund, warum er immer wieder versucht, zu dir durchzudringen. Manchmal sanft wie das Piepsen unseres Kühlschranks. Er macht dich innerlich unzufrieden und suchend. Er schickt dir Menschen, die dir von ihm erzählen. Er lässt dich einen Zettel mit einer Bibelstelle auf der Parkbank finden. Er begegnet dir im Traum. Er lässt dich solch einen Text lesen…

Und wie bereits erwähnt, gibt es diese Zeichen am Himmel und auf der Erde. Diese Erschütterungen, die dein scheinbares Lebensfundament bröckeln lassen. Von Coronavirus, Waldbränden und Klimanotständen bis hin zu Flüchtlingsströmen und Erdbeben. Diese Zeichen sind Alarmglocken. Ich würde dir gerne sagen, du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Doch das wäre einfach fatal. Denn der Sinn dieser Krisen und der zunehmenden Unruhe in unserer Welt ist, dass du aufwachst und alarmiert bist. Dass du dich mit Gott versöhnst und bereit bist, mit ihm zusammen die Ewigkeit zu verbringen.

Wir haben am Schluss in diesem Bibeltext gelesen, wie Jesus sagt: 

„Wenn sich dies alles zu erfüllen beginnt, dann seid zuversichtlich – mit festem Blick und erhobenem Haupt! Denn eure Rettung steht kurz bevor.“

Wenn du heute merkst, dass in deinem Herzen Glauben entstanden ist, dann vertrau dein Leben Jesus heute noch an. Warte nicht auf morgen! 

Hier findest du eine einfache Erklärung, wie du gleich jetzt dein Leben Jesus anvertrauen kannst.

Solus Christus - Luthers Geheimcodes...
11.02.2019

Jesus ist der einzige Weg zu Gott – es gibt tatsächlich keinen Weg an ihm vorbei. Nicht die Kirche, der Papst oder die vielen Heiligen werden dir die Himmelstüre aufschließen, sondern einzig und alleine Jesus. Viele Wege führen nach Rom sagt man, aber nur einer führt ins Himmelsreich – Jesus Christus. Das bedeutet Solus Christus.

Sola Gratia - Luthers Geheimcodes...
11.02.2019

Sola Gratia – alleine durch Gnade - das bedeutet: Du musst und kannst dich nicht durch deine eigene Kraft retten. Es ist einer gekommen, der dich retten, heilen und befreien will und kann. Aus Gnade – weil er dich liebt!

Sola Fide - Luthers Geheimcodes
11.02.2019

Echter Glaube an Gott und an das, was sein Sohn Jesus Christus für dich tat ist die Grundvoraussetzung, um in den Himmel zu kommen.  Das apostolische Glaubensbekenntnis, welches auf der ganzen Welt gebetet wird sagt: „Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde und an Jesus Christus, seinen Sohn, unseren Herrn.“

Soli Scriptura - Luthers Geheimcodes
11.02.2019

Wie komme ich in den Himmel? Luther sagt, die Bibel alleine reicht völlig aus, um dir den Weg in den Himmel aufzuzeigen. Die Bibel ist alles was du brauchst. Sie öffnet dir die Augen und zeigt dir wie Gott wirklich ist.

Staffel 3 - Warum ich...

Warum ich... an Jesus glaube
20.05.2019

Warum ich... an Jesus glaube. 

Es gibt auf dieser Welt viele beeindruckende Persönlichkeiten. Warum ich mein ganzes Vertrauen auf Jesus setze - darauf möchte ich dir in diesem Video eine ehrliche Antwort geben.

Warum ich... in der Bibel lese
17.06.2019

Die Bibel ist bis heute das mit Abstand meistgelesene Buch der Welt. 

Warum ich seit 20 Jahren mehr oder weniger täglich in der Bibel lese. Dazu möchte ich dir in diesem Video eine ehrliche Antwort geben.


Warum ich... in die Kirche gehe
01.07.2019

Warum ich sonntags voller Freude aufstehe und in die Kirche gehe – darauf möchte ich dir in diesem Video eine ehrliche Antwort geben.

Warum ich nicht mehr rauchen muss...
23.07.2019

Warum ich ... nicht mehr rauchen muss...

Wie die Wahrheit mich frei gemacht hat - darauf werde ich dir in diesem Video eine ehrliche Antwort geben!

Warum ich mit Gott spreche
06.08.2019

Warum ich täglich und an den unterschiedlichsten Orten mit Gott spreche – darum geht es in diesem Video!


Warum ich weiss, dass ich in den Himmel komme
19.08.2019

Ich habe letzte Woche wohl einiges verbockt, an dem Gott keine Freude hatte. Warum ich trotzdem 100% sicher bin, dass ich in den Himmel komme, darauf möchte ich dir in diesem Video eine ehrliche Antwort geben.

Warum ich glücklich bin...
03.09.2019

Ich bin von Kopf bis Fuss glücklich. Warum das so ist, darauf möchte ich dir in diesem Video eine ehrliche Antwort geben.

Warum ich Gottes Gebote liebe...
17.09.2019

Warum ich Gottes Gebote liebe und warum ich mein ganzes Leben nach ihnen ausrichte – darauf möchte ich dir in diesem Video eine einfache Antwort geben.

Warum ich mich nicht sorge...
17.10.2019

Warum ich mich trotz vieler Herausforderungen nicht sorge...

... darauf möchte ich dir in diesem Video eine ehrliche Antwort geben.

Warum ich trotz Zweifel glaube...
04.11.2019

Warum ich trotz Zweifeln mein ganzes Vertrauen auf Gott setze...

... darauf möchte ich dir in diesem Video eine ehrliche Antwort geben.

Warum ich an Wunder glaube...
02.12.2019

Warum ich auch heute noch an Wunder glaube - darum geht es in diesem Video!

Staffel 2 - Die großen Herausforderungen unserer Zeit

Gott bricht den Datenschutz
07.01.2019

Gott bricht denn Datenschutz! 
Es wird ein Tag kommen, wo dein ganzes Leben, all deine Daten, offen daliegen werden. Die Bibel zeigt uns, wie wir uns auf diesen Tag vorbereiten sollen – mehr dazu in diesem Video.

Was bringt die Zukunft - Krieg oder Frieden?
10.12.2018

Was bringt die Zukunft – Krieg oder Frieden? Die Bibel ist ein hoch prophetisches Buch und wir wagen heute Blick nach vorne.

Alleinerziehend - Und doch nicht allein!
10.10.2018

Du bist alleinerziehend, und darin herausgefordert? Dann schau dir dieses Video an.


Burnout - Wo du neue Kraft findest...
30.09.2018

Wusstest du, dass gemäß einer aktuellen Studie ein viertel aller Arbeitsnehmenden an Erschöpfungssyndromen leiden? 

In diesem Video zeige ich dir, wie du bei Gott neue Kraft finden kannst!

Tod - wie du die Angst vor ihm verlierst...
11.09.2018

Dieses Video ist meinem Freund Samuel gewidmet, der Anfangs dieses Jahres völlig unerwartet an Krebs erkrankte und bereits einen Monat nach der Diagnose starb.
Als ich ihn wenige Tage vor seinem Tod im Spital besuchte, war ich tief beeindruckt von der Atmosphäre in seinem Spitalzimmer. Samuel strahlte einen für mich unfassbaren Frieden aus. Der Tod schien in diesem Zimmer machtlos zu sein.
Mehr dazu in diesem Video...

Das Kreuz - warum es uns so provoziert!
28.08.2018

Es ist die grösste Provokation in unserer heutigen Zeit – das Kreuz. 

Warum so viele Menschen dieses Zeichen, dieses Symbol der Christenheit am liebsten aus unserer Gesellschaft verbannen würden – darum geht’s in diesem Video.


Körperkult - Was dich wirklich schön macht
15.08.2018

Wir investieren ganz schön viel Zeit um schön zu sein, doch was kannst du tun, damit es auch in dir drin schön aussieht?  Mehr dazu in diesem Video...



5 Beziehungstipps aus der Bibel
02.08.2018

Durchschnittlich jede zweite Ehe geht in die Brüche. Dies liegt nicht an der Institution der Ehe, sondern es ist ein gesellschaftliches Problem. Es fällt uns Europäern immer schwerer, eine langfristig gesunde Beziehung zu leben.

In diesem Video werde ich dir einige erstaunliche Beziehungstipps aus der Bibel weitergeben!


Fürchte dich nicht! Frei von Ängsten...
26.06.2018

Kämpfst du in deinem Leben mit Angst? In diesem Video reden wir über Angst, dieses Gefühl mit den tausend Gesichtern, welches mittlerweile zu einer regelrechten Volkskrankheit wurde und wir schauen, was die Bibel dazu sagt.


#MeToo - Was Jesus den Männern sagt...
26.06.2018

#MeToo, eine Bewegung durch welche im vergangenen Jahr tausende Menschen öffentlich machten, dass sie Opfer von sexuellen Übergriffen wurden. Im letzten Video habe ich euch aufgezeigt, was Jesus wohl zu den Betroffen von sexueller Gewalt sagen würde.

In diesem Video wage ich mich für einmal ganz weit aus dem Fenster und erzähle dir, was Jesus uns Männern zu diesem Thema zu sagen hat.


#MeToo - Was Jesus den Betroffenen sagt...
26.06.2018

Dieses Video ist speziell für dich, wenn du nicht bloß ein Zuschauer der MeToo-Debatte bist, sondern auch selbst betroffen.


Was America First mit dir zu tun hat...
26.06.2018

Heute spreche ich über einen bekannten Slogan, der, ob es uns passt oder nicht, zum Sinnbild für unsere westliche Gesellschaft und somit auch für dich und mich geworden ist. AMERICA FIRST. Und ich erzähle dir, was die Bibel zu dieser Lebenseinstellung sagt...


Einsamkeit - Dafür bist du nicht geschaffen
26.06.2018

Kämpfst du mit Einsamkeit? Dann ist dieses Video genau für dich!

Eine der großen Herausforderungen unserer vernetzten, globalisierten Welt ist die Einsamkeit. Viele Menschen kämpfen mit diesem Gefühl, alleine zu sein. In diesem Video erkläre ich dir, warum du nicht fürs Alleinsein geschaffen wurdest und ich zeige dir einen einfachen Weg aus deiner Einsamkeit auf.


Terrorismus - Jesus und die Leute vom IS
28.05.2018

Du kennst das Gefühl – du öffnest die Newsseite und da steht dieses Wort in großen roten Buchstaben: Terror. Und du denkst: Oh nein, es ist wieder passiert!

Unter dem Namen islamistischer Terror wurden in den vergangenen Jahren unglaublich bestialische Mordanschläge verübt. Wie sollen wir auf dieses Phänomen, auf diese neue Hassbewegung reagieren?

Jesus zeigt uns in der Bibel einen erstaunlich Weg, wie wir auf Hass - egal von wem er kommt -  reagieren sollen.

Mehr dazu in diesem Video!

Staffel 1 - Die großen Fragen in unserem Leben

Das Gute an schlechten Zeiten
15.08.2018

Neben all dem Leid und all dem Schweren bringen Lebensstürme doch etwas Gutes mit sich: Sie ziehen uns oft näher zu Gott! Wenn wir das zulassen... Mehr dazu in diesem Video



Wie stille ich diese Sehnsucht in mir?
23.08.2017

In diesem Video geht es um diese niederschwellige Unzufriedenheit die dich dein ganzes Leben lang begleitet - und wie du sie los wirst.

Wie Jesus Menschen heute noch heilt!
18.06.2017

In diesem Video gehts ums Thema „Wie Jesus Menschen heilt“. Am Ende dieses Videos werde ich ganz konkret für dich beten, wenn du krank bist! Zuerst aber möchte ich dir zeigen, was es damit auf sich hat...

Wärst du bereit zu sterben?
28.05.2017

Wärst du bereit zu sterben? Oder lässt du das einfach mal auf dich zukommen?

Wir Menschen jagen tagein tagaus unseren irdischen Zielen nach und vergessen dabei ganz, dass wir auf dieser Erde nur Durchreisende sind.

In diesem Video zeige ich dir, wie du dich auf das Leben nach dem Tod vorbereiten kannst.



Ich schaff es nicht - hilf mir Gott!!
02.05.2017

Dieses Video ist speziell für dich, wenn du dich schwach fühlst. Wenn du sagst, ich pack das einfach nicht. Wenn du merkst, dass deine Kraft nicht genug ist. Es ist für diejenigen, die sich nach einem echten Sinn fürs Leben sehnen. Nach einem Boden unter den Füssen. Nach einer Freude am Leben. 

Wie kann es einen Gott geben, bei all dem Leid?
11.04.2017

Im letzten Video haben in der Kommentarfunktion viele Menschen für oder gegen die Existenz Gottes Stellung bezogen. Eine Aussage, die häufig zu lesen war, ist: Ich kann nicht glauben, dass es Gott gibt, bei all dem Leid auf dieser Welt. So schrieb z.B. Rene:

„Aber eins ist sicher, wenn es Gott wirklich gibt, dann ist er ein abscheulicher Sadist in meinen Augen. Warum gibt es dieses ewige Leid auf unserem wunderbaren Planeten?“

Weißt du, das Böse geht von Menschen aus, die Gott in ihrem Leben keinen Raum geben. Überall dort, wo Menschen Gott Raum in ihrem Leben geben, breitet sich das Gute aus.

Denn Gott ist von Grund auf gut. Alle seine Gebote, die er uns Menschen gab, sind gut. Du sollst niemanden töten, du sollst nicht neidisch auf deinen nächsten sein. Du sollst deine Eltern gut behandeln. Jesus hat uns gesagt, wir sollen unsere Feinde lieben und für sie beten. Wir sollen sogar die andere Wange hinhalten und Bösem nicht mit Bösem antworten. Das ist Gott.

Und überall dort, wo Menschen anfangen, diesem Jesus nachzufolgen, breitet sich das Gute aus. In den vergangenen 400 Jahren haben Menschen, welche geistlich erweckt wurden, unglaubliches vollbracht. Sie trugen u.a. die Hauptverantwortung für die Förderung des humanitären Gedankens. Sie bewirkten Gefängnisreformen, ein Verbot des Sklavenhandels und der Sklaverei, gründeten Waisenhäuser in Regionen, wo sich niemand einen Deut um die Armen kümmerte und und und.

Ich erlebe es auch heute direkt in meinem Umfeld, wie durch die Kraft Gottes Ehen wiederhergestellt werden. Wie Menschen, denen Schlimmes angetan wurde, durch Gottes verändernde Kraft ihren Peinigern vergeben können. Wie von Süchten versklavte Menschen frei werden.

Überall dort, wo Menschen Jesus in ihr Leben einladen, breitet sich neues Leben aus. Da ist es wie im Frühling – alles wird neu.

Wie kannst du nicht glauben, dass es Gott gibt, bei all dem Guten das er tut? Wenn du Gott sehen willst, dann schau dorthin wo er am Wirken ist.

Und im Gegenteil fängt überall dort, wo die Menschen sich von Gott abwenden, ihm keinen Raum geben und nicht nach seinen Geboten leben, das Böse an zu wuchern.

Paulus bringt es in seinem bekannten Römerbrief auf den Punkt:

„Und da die Menschen es nach ihrem eigenen Urteil nicht nötig hatten, Gott anzuerkennen, hat Gott sie ihrem Verstand preisgegeben, der zu keinem vernünftigen Urteil mehr fähig ist, sodass sie Dinge tun, die sie nie tun dürften.

Es gibt keine Art von Unrecht, Bosheit, Gier oder Gemeinheit, die bei ihnen nicht zu finden ist. Ihr Leben ist voll von Neid, Mord, Streit, Betrug und Hinterhältigkeit. Sie reden abfällig über ihre Mitmenschen und verleumden sie. Gottesverächter sind sie, gewalttätige, arrogante und großtuerische Menschen, erfinderisch, wenn es darum geht, Böses zu tun. Sie gehorchen ihren Eltern nicht und sind unbelehrbar, gewissenlos, gefühlslos und unbarmherzig. Römer 1, 28 – 31

Es ist wohl wie so vieles im Leben nicht einfach schwarz-weiß, doch grundsätzlich entspricht das, was Paulus hier schreibt, der Tatsache. Schau nur mal in den Kommentaren meiner vergangenen Videos. Schau mal, welche aggressive Stimmung diejenigen verbreiten, die nichts mit Gott am Hut haben wollen. Und wie friedlich die Christen auf all diese respektlosen Anwürfe reagieren.

Der Weg ohne Gott führt in die Finsternis. Und das perverse daran ist doch: Gott gibt den Menschen klare Regeln für ein gutes und gesundes Leben. Und die Menschen pfeifen darauf, wissen es selber besser, wollen nichts damit am Hut haben. Und das bewirkt dann diesen ganzen Schrotthaufen, den wir auf der Erde erleben. Und jetzt sagen genau diese Menschen: Schau mal diesen Schrotthaufen an, das kann doch keinen Gott geben.

Du magst dich fragen: Warum unternimmt denn Gott nichts gegen die Bösen und die, die Unrecht tun. Oh das wird er. Die Bibel erzählt uns ausführlich von diesem letzten Tag, an dem alle Menschen vor Gott für ihr Leben gerichtet werden. Und dieser Tag wird schrecklich, sagt die Bibel, weil wir Menschen uns wirklich massiv gegen Gott verschuldet haben. Auch du.

Doch die Bibel sagt auch, dass der einzige Grund, warum Gott nicht schon lange gekommen ist, sei, weil er dich so sehr liebt und so sehr möchte, dass du umkehrst, Buße tust, Jesus als deinen Erlöser in dein Leben einlädst und anfängst Jesus nachzufolgen.

Woher weißt du, dass es Gott nicht gibt?
07.04.2017

Es gibt viele Menschen, die behaupten, es gäbe keinen Gott. Das sei alles nur ein Märchen. Sie hätten jedenfalls noch nie einen Gott gesehen oder erlebt. Andere Menschen behaupten es gäbe Gott ganz sicher! Sie hätten ihn erlebt, er habe ihr Leben gut gemacht, ihnen Hoffnung und Frieden geschenkt.

Was ist mit dir? Schliesst du dich der Meinung derer an, die sagen, Gott existiere nicht? Oder machen dich die Berichte von den Menschen, die Gott erlebten neugierig?

In einer Gerichtsverhandlung wäre der Fall ziemlich klar. Du kannst 100 Menschen bringen die sagen: Ich habe am Samstag Nachmittag nicht gesehen, wie Jonny diese Bank ausraubte. Doch diese 100 Leute die nichts gesehen haben, sind nicht relevant. Denn Du kannst 1 glaubwürdigen Zeugen bringen der sagt: Ich war am Samstag Nachmittag hier und habe genau gesehen, wie Jonny mit einer Knarre hier reinspazierte. Diese Aussage ist relevant. Da ist ein Zeuge der Jonny gesehen hat.

Genauso ist es doch viel entscheidender was Leute berichten, die Gott erlebt haben, als was Leute sagen, die ihn nicht erlebt haben. Nur weil du Gott noch nicht erlebt hast, heisst das doch nicht, dass es ihn nicht gibt.

Weisst du wir glauben nicht an eine tote Götzenstatue oder an irgendeine abstrakte Theorie. Sondern wir glauben an einen lebendigen, erfahrbaren Gott. Der Songwriter David beschreibt in Psalm 103 einen Gott, der ganz praktisch hilft:

Ich will den HERRN loben und nie vergessen, wie viel Gutes er mir getan hat.

Ja, er vergibt mir meine ganze Schuld und heilt mich von allen Krankheiten!

Er bewahrt mich vor dem sicheren Tod und beschenkt mich mit seiner Liebe und Barmherzigkeit. Mein Leben lang gibt er mir Gutes im Überfluss, er macht mich wieder jung und stark wie ein Adler. Psalm 103, 2-3

David hat Gott ganz praktisch erlebt.

Bei der Vorbereitung dieses Videos hab ich mich selbst gefragt: Warum glaube ich eigentlich an Gott? Ein Grund ist sicher, weil ich Gott real erlebt habe und noch immer täglich real erlebe.

Bevor Jesus in mein Leben kam stand ich eigentlich vor den Trümmern meines Lebens. Ich war verschuldet, hatte gerade meinen dritten Ausbildungsplatz verloren, hatte nur oberflächliche Coolio Freunde um mich herum, und eigentlich war das Leben nur mit Alk und den verschiedensten Drogen wirklich erträglich.

Und dann kam Jesus in mein Leben. Und dieser Jesus hat mein Leben wirklich auf festen Boden gestellt. Heute bin ich schuldenfrei. Ich bin frei von Süchten. Gott schenkte mir eine wunderbare Familie und es gibt für mich nichts schöneres, als am Abend zu ihnen nach Hause zu kommen. Das ist das 100% Gegenteil meines früheren Lebens.

Und ich erlebe Gott noch heute täglich.

Ich spreche mit Gott und er spricht mit mir. Gott hilft mir dabei, wichtige Entscheidungen zu treffen – führt mich durch mein Leben.

Ich spüre tief in mir drin eine tiefe Freude und einen Frieden, der schwer zu beschreiben ist – vielleicht wie bei den Drogen früher – nur reiner, anhaltender und ohne Kater.

Ich bin definitiv ein Zeuge für die Existenz Gottes und kann bestätigen: Gott ist real. Es gibt ihn wirklich und du verpasst etwas, wenn du ohne ihn durch dein Leben gehst. Du kannst jetzt sagen: Ich sei nur ein Psychopath mit Wahnvorstellungen und solche Zeugen hätten vor Gericht kein Gewicht. Doch weisst du, ich bin ja nicht alleine. Millionen von Menschen bezeugen zusammen mit mir, dass sie Gott persönlich erlebt haben. Dass er real ist. Und das fällt dann doch etwas ins Gewicht, oder?

Wie steht es mit dir? Hast du Gott auch persönlich erlebt? Falls ja, schreib doch dein Zeugnis unten in die Kommentare. Wenn nein, dann fange an, diesen Gott zu suchen. Und wenn du diesen Gott von ganzem Herzen suchst, dann wird er sich von dir finden lassen – so verspricht es Gott selbst in der Bibel.

Du könntest z.B. einmal ein ganz einfaches Gebet sprechen und sagen: Jesus, wenn es dich wirklich gibt – wenn all das wahr ist was diese Leute von dir erzählen – dann zeig dich mir! Begegne mir ganz persönlich. Und dann ist es ganz wichtig, dass du die Augen deines Herzens öffnest in den nächsten Tagen und Wochen. Denn voraussichtlich wird Gott keinen Stein vom Himmel fallen lassen auf dem draufsteht: Ich liebe dich. Sondern er zeigt sich dir vielleicht durch Träume, durch andere Menschen oder durch etwas, das du liest. Sei also bereit.



Woher kommt nur all dieser Hass?
20.03.2017

Ob Fake News oder Alternative News – es sind vor allem Bad News die wir tagtäglich aus der ganzen Welt hören. Woher nur kommt all dieser abgrundtiefe Hass, dieses Böse? Ist der Mensch so…veranlagt? Sind es nur einzelne Menschen oder nur bestimmte Völker?

In der Bibel lesen wir, dass wir Menschen unter der Herrschaft des Bösen stehen und dass unser ganzes Wesen von dieser negativen Kraft durchdrungen ist.

Doch das war nicht immer so: Vielleicht warst du früher einmal in der Sonntagsschule und du kennst die Geschichte, wie Gott uns Menschen erschaffen hat. Mit einem reinen Herzen, Unschuldig wie ein Kind, vollständig gut. Der Mensch lebte in einer persönlichen und innigen Beziehung mit Gott. Doch dann erzählt dieser Schöpfungsbericht, wie sich der Mensch für das Böse entschied, und so unter diese zerstörerische Herrschaft der Sünde kam. Und seit diesem sogenannten Sündenfall ist der Mensch von Gott getrennt, und tut was nicht gut ist.

Du sagst jetzt: Das stimmt doch nicht. Der Mensch ist doch von Grund auf gut. Klar hören wir immer wieder von ganz üblen Geschichten, doch das sind einzelne Menschen, einzelne Psychopaten oder vielleicht mal ein korruptes Regime.

Doch das stimmt nicht. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt uns, dass alle Menschen zu allen Zeiten davon betroffen sind:

Da waren die Römer, welche in ihren Stadien Familien mit kleinen Kindern den Löwen zum Frass vorwarfen, während zehntausende Menschen zusahen und applaudierten.

Da war die europäische Kirche, welche im Namen Gottes tausende andersdenkende folterten und grausam ermordeten. Sogar Zürcher Reformator Zwingli liess mitten in der Stadt Zürich in der Limmat Freikirchler ersäufen.

Da waren die Amerikaner, welche ganze Indianerstämme auslöschten

Da war Nazideutschland, welche die Juden ausrotten wollten und sich als Herrscherrasse sahen.

Da waren die Russen, welche während der stalinistischen Terrorherrschaft Millionen von Toten zu verantworten hatten.

Da waren die Roten Khmer, welche in Kambotscha in 4 Jahren 2,2 Millionen Menschen töteten.

Da ist gerade jetzt Nordkorea, wo heute hunderttausende Menschen in Straflagern unsägliche Qualen leiden.

Da ist die IS, welche im Namen des Islam Hass und Terror und Tod im Nahen Osten verbreitet.

Und und und

Es sind eben nicht nur einzelne Menschen die Böses tun. Es sind alle. Es ist auch nicht einfach, ein bestimmtes Volk zu etwas wie dem Nationalsozialismus oder dem islamistischen Terror fähig – Alle sind dazu fähig. Sogar du.

Immer wieder behaupten Leute, dass das Leid auf der Welt von den Religionen käme. Doch das stimmt nicht. Das Leid kommt vom Menschen. Weil der Mensch unter der Herrschaft des Bösen ist.

Das tragische an der ganzen Geschichte ist ja, dass wir gar nicht böse sein wollen. Wir sehnen uns nach dem Guten Menschen in uns. Nach Frieden. Nach Gerechtigkeit. Und doch holt uns unsere wahre Natur immer wieder ein. In kleinen und grossen Dingen.

Vielleicht willst du ein guter Familienvater sein aber du schreist deine Kinder die ganze Zeit an. Vielleicht belügst du deinen Chef, deine Freunde oder sogar deinen Lebenspartner. Vielleicht kämpfst du mit Süchten und zerstörst so deinen eigenen Körper – obwohl du dir nichts mehr wünschst als frei zu sein. Vielleicht trifft dich das Leid auf der Welt und du möchtest so gerne helfen. Doch dein Egoismus und deine Bequemlichkeit siegen und schlussendlich schaust du doch wieder nur für dich. Vielleicht möchtest du mit deiner Frau alt werden, doch wirfst du ihr Worte an den Kopf die sie zutiefst verletzen. Kennst du das?

Paulus beschreibt genau diese Tatsache eindrücklich im 7. Kapitel des Römerbriefes

„Ich weiß ja, dass in mir, das heißt in meiner eigenen Natur, nichts Gutes wohnt. Obwohl es mir nicht am Wollen fehlt, bringe ich es nicht zustande, das Richtige zu tun. Ich tue nicht das Gute, das ich tun will, sondern das Böse, das ich nicht tun will. Wenn ich aber das, was ich tue, gar nicht tun will, dann handle nicht mehr ich selbst, sondern die Sünde, die in mir wohnt.“

Paulus bringt es auf den Punkt: Wir Menschen stehen unter der Herrschaft der Sünde, des Bösen, und nicht unter der Herrschaft Gottes. Dies ist auch der Grund, warum dir Gott so fern erscheint. Weil du durch diese Sünde von Gott getrennt bist.

Doch dies muss nicht so sein. Du musst nicht unter dieser Herrschaft bleiben. Jesus Christus kam auf diese Erde, um diese Macht, diese finstere Kraft über deinem Leben zu brechen. Jesus sagt von sich selbst er sei gekommen um diejenigen gesund zu machen, die ein zerbrochenes Herz haben und er sei gekommen um die Gefangenen frei zu machen, ihre Gefängnistüre zu öffnen.

Gott schickt seinen Sohn Jesus Christus auf diese Erde, damit dieser Jesus für deine Schuld am Kreuz bezahlt. Jesus kam, um dich von der Herrschaft der Sünde zu befreien. Um dich mit Gott zu versöhnen. Um die Beziehung mit Gott wiederherzustellen. Um dich zu einem neuen Menschen zu machen.

Darum reden wir Christen von Wiedergeburt, weil Jesus unsere alte, sündige, schlechte Natur von uns wegnimmt und uns zu neuen Menschen macht.

Vertraue doch heute noch dein Leben diesem Jesus an. Wende dich von der Herrschaft des Satan ab und stell dein Leben unter die Herrschaft Gottes. Werde noch heute zu einem neuen, heiligen, reinen Menschen. Werde zu einem Kind von Gott.



Gott, warum hilfst du mir nicht?!
27.02.2017

Wir wollen uns heute einer Frage stellen, die wohl über Jahrhunderte schon unzählige Male in den Nachthimmel geschrien wurde. Gott warum hilfst du mir nicht?!

Bestimmt musstest du auch selbst schon durch dunkle Täler in deinem Leben gehen. Vielleicht musstest du erleben, wie ein Angehöriger oder ein naher Freund viel zu früh starb – und du hast Gott diese Frage gestellt: „Warum hast du mir meine Mutter, meinen Freund genommen?“ Vielleicht ist dir von anderen Menschen etwas angetan worden, dass bis heute wie ein Schatten über deinem Leben liegt.

Und du sagst: Wenn es einen Gott gibt, warum hat er das nicht verhindert? Vielleicht bist du gerade jetzt in einer schwierigen Lage. Bist vielleicht seit langem Arbeitslos und du rufst in den Nachthimmel: „Gott, wo bist du? Warum hilfst du mir nicht? Ist es dir eigentlich egal, wie es mir geht?

Dazu möchte ich dir eine einfache Antwort geben. Nein, es ist Gott überhaupt nicht egal, wie es dir geht. Er hat dich ja geschaffen. In der Bibel lesen wir, dass Gott dich schon sah, als du noch im Bauch deiner Mutter drin warst und dass er da schon gute und große Pläne für dein Leben hatte. Gott möchte dir beistehen in schweren Zeiten und er möchte dir helfen.

Tatsache ist jedoch, dass Gott nicht einfach eine App ist, welches du downloaden kannst, wenn du Hilfe brauchst. Gott ist auch nicht wie ein Krankenpfleger, der angerannt kommt wenn du auf den Knopf drückst.

In der Bibel lesen wir, dass die Beziehung von Gott zu uns Menschen, mit der Beziehung von einem guten Vater zu seinem Kind, verglichen wird. Gott möchte dein Vater sein. Er möchte eine persönliche Beziehung mit dir. Die Bibel beschreibt Gott auch als einen eifersüchtigen Liebhaber. Er liebt dich von ganzem Herzen aber er akzeptiert keine anderen Liebhaber neben sich.

Er möchte dich ganz. Nicht einfach als Namenschrist sondern als Kind Gottes. Wer Gott seinen Vater nennen kann, wer in so einer persönlichen Beziehung mit Gott drinsteht, der erlebt auch Gottes Hilfe in Zeiten der Not.

Eine der grössten Persönlichkeiten in der Bibel ist der mächtige König David. David war bekannt dafür, ein Freund von Gott zu sein. Es gab Zeiten in seinem Leben, da musste David wirklich tief untendurch. Er wurde von den Menschen, die ihm am nächsten standen, verraten und verfolgt. Doch David erlebte Gott mitten in diesen schlimmen und ungerechten Umständen als Tröster und als Freund.

Im bekannten Psalm 23 beschreibt er, wie er mitten in diesen dunklen Tälern von Gott getragen wurde. Er schreibt sinngemäß:

Gott ist derjenige, der für mich sorgt – darum leide ich keinen Mangel – Gott führt mich auf eine Waldlichtung, wo die Vögel zwitschern und wo ich mich ins Gras legen und einfach meine Seele baumeln lassen kann. Gott erfrischt und stärkt mich.

Diese Worte schrieb David mitten in seinen größten Lebensstürmen, wo andere vielleicht eher rufen würden: Gott warum hilfst du mir nicht. Warum lässt du zu, dass es mir so schlecht geht. Doch oft sind es genau diese schweren Zeiten, die uns Gott näher bringen. Denn gerade wenn du in der Finsternis bist, brauchst du Gottes Licht am meisten. So schreibt David weiter:

„Selbst wenn ich durch ein finsteres Tal gehen muss, wo Todesschatten mich umgeben, fürchte ich mich vor keinem Unglück, denn du Herr, bist bei mir!“

David schreibt hier nicht von einem Gott, der ihm einfach alle Herausforderungen von den Schultern nimmt und ihn mit einer rosa Brille durchs Leben gehen lässt. Er schreibt hier von seinem himmlischen Vater, der mit ihm zusammen durch diese dunklen Täler geht, ihn ermutigt, erfrischt und ihn unterstützt. Wie ein guter Vater dies eben tut.

Auch du kannst ein Kind von Gott werden. Dazu musst du nicht ein besonders guter Mensch sein. Du musst in den letzten Jahren nicht regelmäßig in der Kirche gesehen worden sein. Du musst noch nicht einmal viel über Gott wissen.

Gott hat seinen Sohn, Jesus Christus auf diese Erde geschickt, damit jeder, der diesen Jesus in sein Leben aufnimmt, ein Kind Gottes werden kann. Jesus hat am Kreuz für deine Schuld bezahlt – er allein kann dich mit Gott versöhnen. Und wenn das passiert, dann wirst du auf dieser Welt nicht mehr alleine sein.

Du wirst Gott als deinen Vater an deiner Seite wissen – einen Freund und Tröster der dich nie verlässt. Und wenn du dann alt wirst und der Ewigkeit in die Augen schaust, dann wird dir die Himmelstüre aufgeschlossen werden. Nicht, weil du ein besonders guter Mensch warst, sondern weil dieser Jesus für deine Schuld am Kreuz bezahlt hat. Weil er dich mit Gott versöhnt hat. Weil du ein Kind Gottes bist.

Wenn du jetzt gleich ein Kind Gottes werden  möchtest, dann findest du auf diesem Video eine kurze „Anleitung“ wie sowas geht…



Wie werde ich ein Kind Gottes?
17.02.2017

In diesem Video erkläre ich dir Schritt für Schritt, wie du ein Kind von Gott werden kannst:

Die Bibel beschreibt Gott nicht als einen brutalen Herrscher, welcher von uns Menschen soldatisches Strammstehen fordert. Sie beschreibt Gott auch nicht als eine ungreifbare Kraft irgendwo in den Bäumen oder in der Luft.

Die Bibel beschreibt die Beziehung von Gott zu uns Menschen an vielen Stellen mit der Beziehung von einem guten Vater zu seinen Kindern. Und das kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen: Es gibt nichts Besseres als ein Kind von Gott zu sein. Dein Durst nach Erfüllung tief in dir, diese Sehnsucht nach Annahme wird gestillt werden. Weil Gott dich liebt und weil er dich annimmt so wie du bist.

Als Kind Gottes weist du, woher du kommst, wer dich erschaffen hat. Und du weißt auch, wohin du gehst. Auf dich wartet die Ewigkeit. Die Himmelstüre wird dir geöffnet werden.

Doch was musst du konkret tun, um ein Kind von Gott zu werden? Ich erkläre dir das anhand von 4 einfachen Punkten.

Als erstes musst du verstehen, dass es die Sünden in deinem Leben sind, die dich von Gott trennen. All dieser Schrott, den du gegen Gottes Willen tust. Bei den einen sind das ganz große Sünden, die jeder sieht – bei anderen sind das kleine Sünden von denen vielleicht nur die betreffende Person etwas weiß.

Etwas haben wir Menschen jedoch alle gemeinsam: Wir schaffen es nicht, so zu leben wie Gott das möchte. Und deshalb ist unsere Beziehung zu Gott zerstört. Wir sind von ihm getrennt.

Du kannst dir das Anhand eines weissen Hemdes vorstellen. Du bist eingeladen, zu einem grossen Hochzeitsfest. Doch dein Hemd ist schmutzig. Und mit diesem schmutzigen Hemd kannst du unmöglich dort aufkreuzen. Nun kannst du natürlich versuchen dein Hemd zu waschen – doch diese Flecken kriegst du einfach nicht weg – egal wie sehr du schrubbst.

Dieser erste Punkt ist ganz zentral: Du musst erkennen und verstehen, dass deine Sünden dein ganzes Wesen verschmutzt haben und dich dadurch von Gott trennen.

Zweitens musst du glauben, dass Gott seinen Sohn Jesus Christus auf diese Erde schickte, um für deine Sünden zu bezahlen. Jesus starb am Kreuz von Golgatha und bezahlte somit die Strafe, die du verdient hättest.

Wir lesen in der Bibel – in Jesaja 53 – eindrücklich, was Jesus für dich tat:

„Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft – und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt.„

Glaubst du das?

In unseren Breitengraden hat sich hartnäckig das Gerücht festgesetzt, dass wir gute Menschen sein müssen, um in den Himmel zu kommen. Doch das ist Unsinn. Wir schaffen es ja eben nicht, gute Menschen zu sein. Gott bietet dir und allen die das Glauben können das ewige Leben als Geschenk an, völlig unverdient – aus Gnade weil er dich so sehr liebt.

Und jetzt kommt der dritte und entscheidende Punkt. Nimm dieses Geschenk, diese Vergebung für dich in Anspruch. Lade Jesus ganz konkret in dein Leben ein. Und wenn du das tust, dann wird etwas übernatürliches passieren. Du wirst von neuem geboren. Du wirst zu einem neuen, von der Sünde reingewaschenen Menschen. Du wirst zu einem Kind von Gott.

Um das Bild des schmutzigen Hemdes nochmals aufzugreifen: Es reicht eben nicht, das Hemd zu schrubben – du brauchst ein neues Hemd. Jesus streckt dir solch ein neues Hemd entgegen. Ein Hemd ohne Flecken. Und dieser vierte Punkt ist es, dein altes Leben abzulegen und das neue Leben von Jesus anzunehmen.

So lesen wir in der Bibel im ersten Kapitel des Johannes-Evangeliums:

„All denen, die ihn (Jesus) aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht Kinder Gottes zu werden.“

Dieser dritte Punkt ist darum so entscheidend, weil du wirklich erst dann ein Kind Gottes wirst, wenn du Jesus aktiv in dein Leben einlädst und von neuem geboren wirst.

Nun kommen wir zum vierten und letzten Punkt. Lass dein altes Leben, deinen alten Lebensweg hinter dir. Kehre um und folge Jesus nach.

Lies täglich in der Bibel – in der Bedienungsanleitung Gottes für dein Leben. Und fange an so zu leben wie Jesus, wie die Bibel es dich lehrt.

Suche die anderen Kinder Gottes in deiner Umgebung und verbringe Zeit mit ihnen. Such dir eine Kirche wo Menschen sind die Jesus lieben. Das wichtigste jedoch wenn du Jesus nachfolgst ist es, die Beziehung zu ihm zu pflegen.

So wie eine Beziehung zwischen zwei Menschen nur funktionieren kann, wenn sie miteinander Zeit verbringen und miteinander sprechen, so ist es auch ganz wichtig, dass du mit Gott sprichst. Fang an, im Alltag mit Gott zu sprechen – sag ihm was dich bedrückt oder was dich freut – Und du wirst erleben, wie auch Gott dir antwortet und dir täglich ein treuer Freund sein wird.

Also zusammenfassend: 1. Hast du du erkannt, dass deine Sünden dich von Gott trennen? 2. Glaubst du, dass Jesus am Kreuz für deine Sünden bezahlt hat? 3. Dann lade diesen Jesus in dein Leben ein und werde von neuem geboren. 4. Lass dein altes Leben hinter dir und werde ein Nachfolger von Jesus.

Wenn du zu dem von ganzem Herzen ja sagen kannst, wenn du ein Kind Gottes werden möchtest, dann kannst du gleich jetzt in einem einfachen Gebet Jesus in dein Leben einladen. Du könntest folgendes beten:

Lieber Vater im Himmel. Ich habe ohne dich gelebt und das tut mir leid. Heute habe ich realisiert, dass ich das nicht mehr länger will. Ich bereue meine Sünden von ganzem Herzen. Ich gebe mein ganzes Leben in deine Hände. Ich will ein Kind von dir werden. Lieber Jesus, bitte nimm du mir all meine Sünden weg. Reiss die Mauer ein, die mich von dir trennt. Ich bitte dich, komm in mein Herz. Amen.

Wenn du dieses Gebet jetzt voller Glaube gesprochen hast, dann darfst du wissen, dass du jetzt ein Kind Gottes bist.



Gibt es das Böse? Die Tat von Rupperswil.
27.06.2016

Dass es das Böse in der Welt gibt ist unbestritten. Menschen tuen einander die grausamsten Sachen an und nicht selten tarnen sie ihre Bosheit auch mit dem Deckmantel der Religion. Die Bibel – mit Abstand das meistverkaufte und weitverbreitetste Buch der Erde spricht sehr oft über das Böse und auch über den Bösen. In den folgenden Zeilen zeige ich dir einige Beispiele, was die Bibel konkret über den Bösen – den Teufel – sagt. Und was das mit deinem Leben zu tun hat. Selbstverständlich ist diese Auswahl nicht komplett und abschließend.

Wer ist der Böse / Satan in der Bibel?

Das Wort Teufel kommt vom griechischen Wort diabolos. Es bedeutet „Verleumder, Entzweier“. Oft bezeichnet die Bibel den Teufel auch als „der Böse“.

Der Teufel ist der Feind Gottes und der Feind der Menschen. Er versucht die Menschen zur Sünde zu verführen um sie von Gott zu trennen (1. Mose 3).

Der Teufel wird in Matthäus 12,24 Beelzebul genannt – der oberste der Dämonen. Er ist das Oberhaupt eines dämonischen Reiches.

Das Wesen Satans

Der Teufel ist eine Persönlichkeit – nicht eine gesichtslose Macht oder Energie. So begegnet er z.B. Jesus in der Wüste um ihn zu versuchen (Matthäus 4, 1-11).

Jesus bezeichnet den Teufel als „Vater der Lüge“ und als „Menschenmörder“ (Johannes 8,44).

Der Teufel ist neidisch auf Gott und möchte selbst wie Gott angebetet werden (Jesaja 14, 12-15)

Was tut Satan?

Er durchzieht die Erde und versucht die Menschen zur Sünde zu verführen und sie so von Gott zu trennen (Offenbarung 12,9).

Er bringt Unheil und Zerstörung über alle Seelen/Menschen die unter seiner Herrschaft stehen (Johannes 10,10).

Der Teufel versucht die Menschen davon abzubringen, Jesus als ihren Erlöser anzunehmen. Er möchte auf keinen Fall, dass sich Menschen mit Gott versöhnen und in den Himmel kommen (2. Korinther 4,3-4).

Wie kannst du frei von der Herrschaft des Bösen werden?

Millionen von Menschen beten Sonntag für Sonntag im Vater unser Gebet: „…Erlöse uns von dem Bösen.“

Tatsächlich ächzt die Welt unter der Herrschaft des Bösen.
Aus diesem Grund hat Gott seinen Sohn Jesus Christus auf diese Erde geschickt. Jesus bezahlte am Kreuz von Golgatha für die Sünden der Welt. Er wurde begraben – doch er besiegte den Tod und stand nach drei Tagen aus dem Grab auf. Das ist es was wir an Ostern feiern. Durch Jesus Christus können wir frei werden von der Macht des Bösen. Einzig und allein das Blut von Jesus – die Wiedergeburt – kann den Menschen aus der Gewalt und Herrschaft des Bösen befreien.

 

„Und die ´gottfeindlichen` Mächte und Gewalten hat er entwaffnet und ´ihre Ohnmacht` vor aller Welt zur Schau gestellt; durch Christus hat er einen triumphalen Sieg über sie errungen.“ Kolosser 2,15



Wie bekomme ich ein erfülltes Leben?
27.05.2016

Die Bibel ist voll von Ratschlägen für ein erfülltes Leben. Viele Volksweisheiten und Sprichwörter welche wir heute verwenden haben ihren Ursprung in der Bibel. Grundsätzlich ist zu sagen, dass Gott möchte, dass wir Menschen ein erfülltes Leben hier auf dieser Erde verbringen.

Die Bibel ist daher nicht in erster Linie als Gesetzbuch sondern als Bedienungsanleitung für ein erfülltes Leben zu sehen. Gottes Anweisungen sind nicht um uns das Leben schwer sondern um unser Leben einfach und erfolgreich zu machen.

Hier einige Beispiele was die Bibel rät, um ein erfülltes Leben zu leben:

  • Gib Gott in jedem Bereich deines Lebens den ersten Platz. „Es soll euch zuerst um Gottes Reich und Gottes Gerechtigkeit gehen, dann wird euch das Übrige alles dazugegeben.“ Matthäus 6,33
  • Eine gesunde Familie mit Kindern wird dein Leben ganz besonders erfüllen. „Auch Kinder sind eine Gabe des Herrn, ja, Fruchtbarkeit ist ein großes Geschenk! Wie Pfeile in der Hand eines starken Mannes, so sind Kinder, die man in jungen Jahren bekommen hat. Glücklich zu nennen ist der Mensch, der einen vollen Köcher davon hat!…“ Psalm 127, 3 – 5
  • Kümmere dich um die Menschen, denen es schlechter geht als dir. „Nehmt euch der Hungernden an, und gebt ihnen zu essen, versorgt die Notleidenden mit allem Nötigen! Dann wird mein Licht eure Finsternis durchbrechen. Die Nacht um euch her wird zum hellen Tag. Immer werde ich euch führen. Auch in der Wüste werde ich euch versorgen, ich gebe euch Gesundheit und Kraft. Ihr gleicht einem gut bewässerten Garten und einer Quelle, die nie versiegt.“ Jesaja 58, 10 – 12
  • Lebe zufrieden trotz deines Reichtums „Schärfe denen, die es in dieser Welt zu Reichtum gebracht haben, ein, nicht überheblich zu sein und ihre Hoffnung nicht auf etwas so Unbeständiges wie den Reichtum zu setzen, sondern auf Gott; denn Gott gibt uns alles, ´was wir brauchen,` in reichem Maß und möchte, dass wir Freude daran haben. Ermahne sie, Gutes zu tun, freigebig zu sein und ihren Besitz mit anderen zu teilen. Wenn ihr Reichtum in solchen Taten besteht, ist das im Hinblick auf ihre Zukunft eine sichere Kapitalanlage, und sie werden das wahre Leben gewinnen.“ 1. Timotheus 6, 17 – 19
  • Nimm die 10 Gebote als Richtschnur für dein Leben und für deine Entscheidungen „Glücklich zu preisen ist`, wer Verlangen hat nach dem Gesetz (z.B. 10 Gebote) des Herrn und darüber nachdenkt Tag und Nacht. Er gleicht einem Baum, der zwischen Wasserläufen gepflanzt wurde: zur Erntezeit trägt er Früchte, und seine Blätter verwelken nicht. Was ein solcher Mensch unternimmt, das gelingt.“ Psalm 1, 2 -3
  • Bring all deine Sorgen und Anliegen vor Gott – deine Seele wird Frieden finden „Macht euch um nichts Sorgen! Wendet euch vielmehr in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn. Dann wird der Frieden Gottes, der alles Verstehen übersteigt, über euren Gedanken wachen und euch in eurem Innersten bewahren – euch, die ihr mit Jesus Christus verbunden seid.“ Philipper 4, 6-7

Wie werde ich ein Kind Gottes

Wie im Videolog erwähnt, ist Gott mit einem Vater zu vergleichen, welcher nur das Beste für seine Kinder möchte. Wir sollen uns daher nicht fragen: Was soll ich essen? Was soll ich anziehen? Denn unser Vater im Himmel weiss, dass wir das alles benötigen (Matthäus 6,32). Doch wie kannst du zu einem Kind Gottes werden

Grundsätzlich ist zu sagen, dass alle Menschen von Gott geschaffen wurden. Auch du. Gott liebt dich von ganzem Herzen und möchte eine Beziehung mit dir haben.

Doch die Sünden in deinem Leben trennen dich von Gott. Die Bibel erzählt uns, dass Gott heilig und Gerecht ist. Obwohl er dich von ganzem Herzen liebt, muss deine Schuld bestraft werden. Gott ist ein heiliger Gott und wer Schuld in seinem Leben hat, kann nicht zu Gott kommen. Mit diesem Rucksack voller Sünde kannst du Gott auch nicht Vater nennen und kannst z.B. deine Sorgen nicht vor ihn bringen.

Doch Gott will nicht, dass wir Menschen von ihm getrennt sind. Aus diesem Grund sandte er seinen Sohn Jesus Christus. Dieser Jesus lebte ein Leben ohne Schuld und bezahlte am Kreuz von Golgatha für unsere Sünden. Er bezahlte damit die Strafe die du verdient hättest.

Matchentscheidend für dich ist nun, ob du das glauben kannst und ob du Jesus in dein Leben aufnehmen möchtest.

In Johannes 1,12 steht:

„Alle denen, die Jesus aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden.“

Glaubst du, dass Jesus für deine Schuld gestorben ist und möchtest du Jesus gleich jetzt in dein Leben aufnehmen? Dann kannst du jetzt folgendes Gebet sprechen:

Lieber Jesus. Ich habe heute realisiert, dass ich durch meine Taten nicht in den Himmel kommen kann. Ich habe in der Vergangenheit viele Sünden begangen. Nun habe ich verstanden, dass mich diese Sünden von dir trennen. Bitte nimm du mir diese Sünden weg und mach du mich zu einem neuen Menschen. Lieber Jesus, heute möchte ich dir die Kontrolle über mein Leben geben. Bitte komm du in mein Herz. Amen.



Was passiert nach dem Tod?
20.05.2016

Was erwartet dich nach dem Tod?

Diese Frage beschäftig uns Menschen wie keine Andere. Wenn nach dem Tod wirklich Mattscheibe ist, dann musst du in diesem Leben das Maximum für dich persönlich herausholen. Wenn es jedoch nach dem Tod weitergeht, dann ist es ultimativ wichtig, dass du darauf vorbereitet bist.

In der Bibel lesen wir, dass wir Menschen für das Ewige Leben geschaffen wurden.

So sagt Jesus zur Martha in Johannes 11:

„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?“


Jesus betont allerdings auch, dass es zwei Orte gibt, an welchen wir Menschen die Ewigkeit verbringen: den Himmel und die Hölle.

Einige Fakten über den Himmel:

Der Himmel ist der Ort, an dem Gott zusammen mit den Menschen wohnt.

Die Bibel sagt, an diesem Ort wird Gott den Menschen alle Tränen abwischen. Es gibt dort keinen Tod, kein Leid und keine Schmerzen mehr (Offenbarung 21).

In den Himmel kommen alle Menschen, die im Buch des Lebens stehen (Offenbarung 20).

Einige Fakten über die Hölle:

Die Hölle ist der Ort, an dem der Teufel zusammen mit den Menschen wohnt.

Die Bibel sagt, an diesem Ort leiden die Menschen von Ewigkeit zu Ewigkeit grosse Qualen. Es herrscht eine unerträgliche Flammenglut, ewiges Zähneknirschen und Finsternis (Lukas 16).

In die Hölle kommen alle Menschen, die nicht im Buch des Lebens stehen (Offenbarung 20).

Was musst du tun, um in den Himmel zu kommen?

In der Bibel lesen wir, dass sich eines Tages jeder Mensch vor Gott für seine Taten verantworten muss. Der Text in Offenbarung 20 gibt uns einen kleinen Einblick wie das ablaufen wird. Da steht, dass wir alle – vom Kleinsten bis zum Grössten – vor Gott stehen und dass Bücher aufgeschlagen werden, in denen unser Leben und unsere Taten aufgeschrieben sind. Jeder von uns wird nach seinen Taten gerichtet.

Was wird wohl in deinem Buch stehen? Wenn du ehrlich bist, musst du zugeben, dass sich im Laufe deines Lebens allerhand schlechte Taten angehäuft haben und wohl noch anhäufen werden. Durch diese vielen Sünden ist uns der Weg zum Himmel verbaut. Denn in den Himmel kommen kann nur derjenige, der gänzlich ohne Schuld ist. Gott ist ein heiliger Gott. Wie ich oben beschrieben habe, wird er im Himmel zusammen mit den Menschen leben – und das kann und will er nur mit solchen Menschen, die ohne Sünde sind. Wenn du also mit deiner Schuld vor Gott kommst, dann wird dein Urteil klar sein: Du wirst die Ewigkeit getrennt von Gott verbringen.

In Offenbarung 20 lesen wir aber auch von einem zweiten Buch, dem Buch des Lebens. Alle Menschen, die in diesem Buch aufgelistet sind, kommen in den Himmel. Doch wie kommst du in dieses Buch des Lebens?

Indem jemand für deine Schuld bezahlt. Und dieser Jemand ist niemand geringerer als Gott selber.

Gott hat dich nämlich geschaffen, er kennt dich mit Namen und hat jedes Haar auf deinem Kopf gezählt. Nichts wünscht er sich mehr als die Ewigkeit mit dir zu verbringen. Nichts widerstrebt ihm mehr als die Vorstellung, dass du die Ewigkeit getrennt von ihm verbringst. Aus diesem Grund wurde Gott selbst Mensch.

Als Jesus Christus kam er auf diese Erde und lebte ein vollkommenes, schuldloses Leben. Und er nahm deine und meine Schuld auf sich und starb am Kreuz von Golgatha. Er ging für dich durch die Hölle, besiegte den Tod und stand nach drei Tagen wieder aus dem Grab auf.

In der Bibel steht:

„Ja, Gott hat euch zusammen mit Christus lebendig gemacht. Ihr wart nämlich tot – tot aufgrund eurer Verfehlungen und wegen eures unbeschnittenen, sündigen Wesens. Doch Gott hat uns alle unsere Verfehlungen vergeben. Den Schuldschein, der auf unseren Namen ausgestellt war und dessen Inhalt uns anklagte, weil wir die Forderungen des Gesetzes nicht erfüllt hatten, hat er für nicht mehr gültig erklärt. Er hat ihn ans Kreuz genagelt und damit für immer beseitigt“ (Kolosser 2).

Zusammenfassend ist zu sagen: Wenn du dich auf deine Taten verlässt, dann wirst du gemäss deinen Taten gerichtet werden. Vertraust du hingegen dein Leben Jesus Christus an, dann wirst du ohne Schuld dastehen. Denn Jesus hat für deine Schuld bereits bezahlt.


Wenn du das was du hier gelesen hast, glauben kannst, dann sprich für dich dieses einfache Gebet und lade gleich jetzt Jesus in dein Leben ein:


Gebet:

Lieber Jesus. Ich habe heute realisiert, dass ich durch meine Taten nicht in den Himmel kommen kann. Ich habe in der Vergangenheit viele Sünden begangen. Nun habe ich verstanden, dass mich diese Sünden von dir trennen. Bitte nimm du mir diese Sünden weg und mach du mich zu einem neuen Menschen. Lieber Jesus, heute möchte ich dir die Kontrolle über mein Leben geben. Bitte komm du in mein Herz. Amen.



Warum die Bibel so wichtig ist...
08.05.2016

Was wir Christen glauben:

All die verschiedenen Religionen haben ihre Schriften. Doch keine dieser Schriften nimmt für sich in Anspruch, direkt das Reden Gottes zu sein. Die Bibel ist für uns Christen das Buch, durch welches wir den Willen Gottes erfahren. Die Bibel wurde über mehrere Jahrhunderte hinweg von vielen verschiedenen Autoren geschrieben. Alle diese Autoren wurden unmittelbar von Gott inspiriert. Die Bibel ist zu hundert Prozent wahr, denn Gott ändert weder seine Meinung noch passt er sich dem Zeitgeist an.

Einige Tipps für Bibel Einsteiger:

Einige interessante Fakten über die Bibel

  • Die Bibel ist das weitverbreitetste Buch der Weltgeschichte. Kein Buch kann auch nur annähernd mit ihrer Verbreitung mithalten.
  • So wurde die Bibel aktuell schon mehr als 3 Milliarden mal verkauft. Zum Vergleich: Herr der Ringe – mit Abstand der Best-Seller der Welt wurde rund 150 Millionen mal verkauft. Aktuell wechseln jährlich mehr als 200 Millionen Bibeln ihren Besitzer.
  • Die Bibel oder Teile davon wurde bereits in mehr als 3000 Sprachen übersetzt.
  • Die Bibel ist voller geschichtlichen Prophezeiungen. Heute haben sich bereits mehr als 3000 ihrer Prophezeiungen erfüllt.
  • Die Bibel ist textlich noch exakt gleich wie zu der Zeit in welcher sie geschrieben wurde. 1947 fand man in einer Höle eine Schriftrolle mit einem Teil der Bibel. Diese Schriftrolle wurde ca. 200 vor Christus geschrieben. Man verglich diese Schriftrolle mit einer Bibelübersetzung die rund 2000 Jahre älter war. Die Übersetzung war nahezu identisch – lediglich einige grammatikalische Änderungen konnten festgestellt werden. Dies zeigt, dass die Bibelübersetzer über die Jahrhunderte sensationelle Arbeit geleistet hatten. Und es wiederlegt den Vorwurf, dass die Bibel sich über die Jahrhunderte veränderte.
  • Die Bibel ist eines der Historisch genauesten und am besten belegtesten Bücher der Welt-Geschichte. Vom Neuen Testament sind etwa 5400 griechische Handschriften erhalten. Im Vergleich: Bei griechischen und lateinischen Klassikern wie Plato, Cicero oder Cäsar, muss man froh sein, wenn man für ein bestimmtes Werk ein Dutzend Manuskripte hat.

Wichtig für dein Leben

  • Die Bibel ist tausendmal wichtiger als deine Pendlerzeitung oder dein Newsfeed auf dem Handy. Wirst du mit 80 auf deinem Sterbebett einmal sagen: „All die vielen Stunden Facebook und Pendlerzeitung haben meinem Leben so gut getan und es auf die richtige Bahn gelenkt.“? Nein, viel eher wirst du sagen: „Hätte ich mir doch die Zeit genommen, um in der Bibel mehr über Gott und seinen Plan mit meinem Leben zu erfahren.“ Fange am besten gleich heute noch an in der Bibel zu lesen. Es wird dir gut tun.